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Slowenisches Skiteam bereitet sich in Südamerika auf WM-Saison 2018/19 vor

Boštjan Kline: "Ich möchte wieder die Geschwindigkeit finden um erfolgreich zu sein."

Boštjan Kline: „Ich möchte wieder die Geschwindigkeit finden um erfolgreich zu sein.“

Hinter den slowenischen Speed-Herren liegt eine intensive Sommervorbereitung. Dabei stand sowohl ein intensives Kraf- und Konditionstraining auf dem Programm, aber auch einige Schneetage auf dem Stilfser Joch. Am Freitag sind die Jungs von Peter Pen nach Südamerika aufgebrochen, um den wichtigsten Trainingsteil der Vorbereitung auf die Skiweltcup-Saison abzuspulen.

Boštjan Kline, Martin Čater, Klemen Kosi, das jüngste Mitglied des Teams Miha Hrobat und Selbstzahler Tilen Debelak sind von Triest aus zunächst nach Rom geflogen, und dann mit einem Direktflug weiter nach Santiago de Chile gereist. Im chilenischen La Parva soll in den nächsten vier Wochen im Speed-Bereich, aber auch auf technischer Ebene, die Grundlage für eine erfolgreiche Saison geebnet werden.

In Südamerika, auf der atlantischen Seite von Ushuaia in Argentinien, arbeiten bereits mehrere slowenische Athletinnen aus dem Technik-Team (Ana Bucik, Maruša Ferk, Meta Hrovat und Klara Livk), aber auch die Slalom- und Riesenslalom Asse Štefan Hadalin und Žan Kranjec.

Auch Ilka Štuhec ist auf der südlichen Hemisphäre im Einsatz. Der erste Teil der Vorbereitung wird in El Colorado abgespult, bevor die Abfahrtsweltmeisterin nach La Parva übersiedelt. Hier wird sie die Gelegenheit nutzen, um mit den slowenischen Männern zu arbeiten. Dabei wir Štuhec auch das Material der Herren testen.

Cheftrainer Peter Pen: „Wir wollen ein qualitativ und abwechslungsreiches Trainingslager abhalten. Durch die Geländekonfigurationen in La Parva haben wir diese Möglichkeit. Dabei werden auch Skitests auf dem Programm stehen, damit wir den Skifirmen eine Rückmeldung bieten können. Auch das Slalom- und Riesenslalomtraining wird nicht zu kurz kommen. Wir werden interne, aber auch Zeitläufe mit anderen Nationen abhalten, damit wir sehen wo wir stehen. Damit können wir den Jungs auch Wettbewerbsbedingungen bieten, welche gerade in Hinblick auf die Skiweltcup-Saison psychologisch wichtig sind.“

Boštjan Kline: „Wir haben und in den letzen zwei Monaten körperlich sehr gut vorbereitet. Es ist eine Herausforderung wenn man vier Wochen auf 2.700 Meter trainiert. Dabei muss man sich hier auch einige Pausen zur Regeneration gönnen. Ich habe meinen Ausrüster gewechselt, und werde versuchen das richtige Setup für Ski und Schuhe zu finden. Es wäre gut wenn ich in den ersten beiden Wochen diese Arbeit erledigen kann, damit ich mich danach auf meine Sprünge und die Aerodynamik konzentrieren kann. An der Technik kann man immer arbeiten, mir ist es aber auch wichtig, dass ich wieder die Geschwindigkeit finde um erfolgreich zu sein.“

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