27 November 2020

Stefan Luitz hat in der Qualifikation von Lech/Zürs die Nase vorn

Stefan Luitz mit Bestzeit bei der Qualifikation zum Parallel-Rennen in Lech Zürs
Stefan Luitz mit Bestzeit bei der Qualifikation zum Parallel-Rennen in Lech Zürs

Lech/Zürs – Nachdem gestern die Frauen in der Flexenarena in Lech/Zürs in den Genuss eines Parallelrennens kamen, sind heute die Herren im Einsatz. Auch für sie ist es, abgesehen vom Auftritt bei den alpinen Ski-Welttitelkämpfen in Cortina d’Ampezzo das einzige Rennen dieser Art in dieser coronabedingt etwas anderen Saison. Auch ihre heute gesammelten Zähler fließen nicht in eine eigene Wertung, sondern dienen nur dazu, das eigene Punktekonto in der Gesamtwertung aufzustocken. Das ist besonders für jene interessant, die die große Kristallkugel im Visier haben. Das große Finale der besten 16 beginnt 17.50 Uhr. (Die offizielle FIS Startliste für die K.O. Läufe im Finale, sowie den FIS Liveticker für den Parallel-Riesenslalom der Herren in Lech Zürs um 17.50 Uhr, finden Sie in unserem Menü oben!)

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zum
1. Parallel-Riesenslalom der Herren in Lech Zürs

FIS-Startliste Qualifikation in Lech Zürs
FIS-Liveticker Qualifikation in Lech Zürs
FIS Zwischenstand nach der Qualifikation
FIS-Startliste K.O System in Lech Zürs – K.O.
FIS-Liveticker K.O. System in Lech Zürs – K.O.
FIS-Endstand Parallel-Riesenslalom Lech Zürs

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Nach zwei Läufen in der Qualifikation war der Deutsche Stefan Luitz in einer Zeit von 45,77 Sekunden der Schnellste. Auf Platz zwei schwang Alexis Pinturault (+0,03) von der Equipe Tricolore ab. Luitz‘ Teamkollege Alexander Schmid (+0,07) belegte den dritten Rang und konnte mit seiner Vorstellung mehr als nur zufrieden sein. Bester ÖSV-Starter war Adrian Pertl (+0,26) auf Position vier. Der Franzose Thibaut Favrot (+0,28) machte der Startnummer 5 alle Ehre und klassierte sich folgerichtig auf Platz fünf. Der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde zeigte sich von seiner Corona-Erkrankung bestens erholt und belegte mit einem Rückstand von 0,35 Sekunden auf Luitz Rang sechs.

 

Parallel-Rennen in Lech Zürs 2020/21
Das Achtelfinale

Stefan Luitz – Mathieu Faivre
Henrik Kristoffersen – Filip Zubcic
Thibaut Favrot – Gino Cavizel
Adrian Pertl – Atle Lie McGrath
Alexander Schmid – Timon Haugan
Aleksander Aamodt Kilde – Christian Hirschbühl
Semyel Bissig – Erik Read
Alexis Pinturault – Dominik Rascher

 

Bester Schweizer wurde Semyel Bissig (+0,37), der seinem Nachnamen zufolge mit sehr viel Biss unterwegs war und sich als Siebter locker für das Finale qualifizierte. Die besten Zehn wurden vom Norweger Henrik Kristoffersen (+0,39), dem Kroaten Filip Zubcic (+0,45) und dem Kanadier Erik Read (+0,46) komplettiert. In der Qualifikation der knappen Zeitabstände schwangen der Österreicher Christian Hirschbühl (+0,47) und der Eidgenosse Gino Caviezel (+0,48) auf den Rängen elf und zwölf ab. Ebenfalls im Finale mit von der Partie ist Dominik Raschner (+0,53). Der Österreicher riss 53 Hundertstelsekunden auf Luitz auf und belegte im Vorlauf den 15. Endrang.

Nicht für das Finale konnten sich unter anderem der in Sölden triumphierende norwegische Jungspund Lucas Braathen oder auch der zweifache Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich qualifizieren. Wenn es um 17.50 Uhr nachmittags ernst wird, kann man gespannt sein, wie das Finale verlaufen wird. Spannend wird es auf jeden Fall, und es ist sehr schwer, eine Prognose abzugeben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Verwandte Artikel:

Josef "Pepi" Ferstl im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich muss meine Leistungen noch konstanter abrufen.“
Josef "Pepi" Ferstl im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich muss meine Leistungen noch konstanter abrufen.“

Taching am See – Der deutsche Speedspezialist Pepi Ferstl schaut auf die vergangene Saison und beendete diese mit einem Sturz bei den Deutschen Meisterschaften. Dabei zog er sich einen Oberarmbruch zu. Er, der sich ab und zu mit seinem, früher im Ski Weltcup fahrenden Vater Sepp übers Skifahren austauscht, blickt zuversichtlich in die nahe Zukunft.… Josef „Pepi“ Ferstl im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich muss meine Leistungen noch konstanter abrufen.“ weiterlesen

Aus der italienischen Gerüchteküche: Wechselt Henrik Kristoffersen zu Marcel Hirscher?
Aus der italienischen Gerüchteküche: Wechselt Henrik Kristoffersen zu Marcel Hirscher?

Lorenskog – Sollte dieser Vertragsabschluss wirklich zustande kommen, würde er wohl mehr als nur ein skisportliches Erdbeben auslösen. Die Rede ist von Henrik Kristoffersen. Der Norweger, der sich nach einem sehr starken Saisonfinale in einem sehr starken Teilnehmerfeld die kleine Slalomkristallkugel sicherte, ist sich nicht mehr sicher, ob er sein Arbeitsvertrag bei Rossignol verlängern soll.… Aus der italienischen Gerüchteküche: Wechselt Henrik Kristoffersen zu Marcel Hirscher? weiterlesen

Abfahrtsklassiker in Garmisch-Partenkirchen soll nun doch im Ski Weltcup Kalender bleiben
Abfahrtsklassiker in Garmisch-Partenkirchen soll nun doch im Ski Weltcup Kalender bleiben

Garmisch-Partenkirchen – Es ist klar, dass die Veranstalter in Garmisch-Partenkirchen aus allen Wolken fielen, als sie hörten, dass es im bevorstehenden WM-Winter keine Herren-Abfahrt auf der Kandahar geben würde. Nun scheinen diese gesichert zu sein, auch wenn der Kalender noch abzusegnen ist. Hinter der Austragung der Damenrennen könnte dessen ungeachtet ein Fragezeichen stehen. Schenkt man… Abfahrtsklassiker in Garmisch-Partenkirchen soll nun doch im Ski Weltcup Kalender bleiben weiterlesen

Ski Weltcup soll in der WM-Saison 2022/23 in vier US-Destinationen gastieren.
Ski Weltcup soll in der WM-Saison 2022/23 in vier US-Destinationen gastieren.

Oberhofen am Thunersee – Im kommenden Winter wird der Ski Weltcup an vier Destinationen in den USA Station machen. Neben den Einsätzen in Killington und Beaver Creek sollen auch Rennen in Palisades Tahoe und Aspen ausgetragen werden. Normalerweise bleibt der Skizirkus Ende Februar und Anfang März auf dem alten Kontinent. Aber der provisorische Kalender sieht… Ski Weltcup soll in der WM-Saison 2022/23 in vier US-Destinationen gastieren. weiterlesen

FIS-Kongress in Mailand: Kalender 2022/2023 - Startreihenfolge bei den Speed-Wettbewerben - Parallele Strafzeit
FIS-Kongress in Mailand: Kalender 2022/2023 - Startreihenfolge bei den Speed-Wettbewerben - Parallele Strafzeit

Am Freitag, den 13. Mai, trafen sich die Mitglieder des Alpin Komitees zu einer Online-Sitzung, um die wichtigsten Punkte zur Vorbereitung der nächsten Saison zu besprechen. Es wurden einige wichtige Themen besprochen und die Kalender für die nächste Saison vorgestellt. Kalender 2022/2023               Während der Sitzung des Unterkomitees wurden die Kalender für die Saison 2022/23 vorgestellt,… FIS-Kongress in Mailand: Kalender 2022/2023 – Startreihenfolge bei den Speed-Wettbewerben – Parallele Strafzeit weiterlesen