20 Februar 2020

Stefan Luitz muss wegen grippalen Infekt Reise nach Japan absagen

Stefan Luitz muss wegen grippalen Infekt Reise nach Japan absagen
Stefan Luitz muss wegen grippalen Infekt Reise nach Japan absagen

Die DSV Technik Herren haben eine weite Reise auf sich genommen und bestreiten am kommenden Wochenende im japanischen Niigita Yuzawa Naeba  einen Riesentorlauf und einen Slalom. Insgesamt sieben Athleten werden im Land des Lächelns die deutschen Farben vertreten, Stefan Luitz musste wegen eines grippalen Infekts die Teilnahme absagen.

So wird beim Riesenslalom, in der Nacht von Freitag auf Samstag nur Alexander Schmid an den Start gehen. Beim Torlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden hingegen mit Fritz Dopfer (SC Garmisch), Sebastian Holzmann (SC Oberstdorf), David Ketterer (SSC Schwenningen), Dominik Stehle (SC Obermaiselstein), Linus Straßer (TSV 1860 München) und Anton Tremmel (SC Rottach-Egern), sechs Slalom-Spezialisten um Weltcuppunkte kämpfen.

Christian Schwaiger, Bundestrainer Alpin Herren: „Am kommenden Wochenende finden für die Techniker die Weltcup-Rennen in Naeba, Japan statt. Im Riesenslalom geht dort Alexander Schmid an den Start. Stefan Luitz konnte die Reise nach Japan aufgrund eines grippalen Infektes leider nicht antreten. Stefan wird die Grippe auskurieren und sich dann auf das Rennen in Hinterstoder vorbereiten.

Wir hoffen, dass Alexander seine gute Leistung von Garmisch-Partenkirchen wiederholen und einen weiteren Schritt nach vorne machen kann. Wenn ihm zwei gute Läufe gelingen, sollte das sicherlich möglich sein.

Die Slalom-Mannschaft besteht aus Fritz Dopfer, Dominik Stehle, Linus Straßer, David Ketterer, Sebastian Holzmann und Anton Tremmel. Für diese Mannschaft gilt die Devise, dass sich so viele Aktive wie möglich für den zweiten Durchgang qualifizieren. Linus Straßer, der zuletzt in Chamonix ausgeschieden war, kann mit zwei konstanten Läufen unter die besten Fünfzehn fahren, und das ist auch unser Ziel.“

Alexander Schmid: „Ich freue mich auf die Reise nach Japan. Ich schätze die Kultur dort sehr. Der Reisestress ist wegen der Zeitumstellung für fünf Tage zwar hoch, aber dort Rennen zu fahren, finde ich super.

Ich war vor drei Jahren bereits einmal im Japan. Allerdings nur für ein FIS-Rennen. Diesmal steht also mein erstes Weltcup-Rennen in Japan an. In Yuzawa Naeba selbst, war ich noch nie. Für mich ist es aber ein großer Ansporn, auf neuen Hängen und Pisten zu fahren.

In Chamonix habe ich mir Selbstvertrauen geholt. Ich habe dort gezeigt, dass ich schnell Skifahren kann. Im Halbfinale habe ich mir leider meinen Rücken verrissen, so dass ich diese Woche nicht auf Schnee war und auch entsprechend kein Skitraining absolvieren konnte. Es ging aber von Tag zu Tag wieder besser, und so sollte es auf jeden Fall für das kommende Rennwochenende wieder passen.“

Niigata Yuzawa Naeba (JPN)

– Sa., 22.02.2020, 02:00/05:00 Uhr (MEZ)/10:00/13:00 Uhr (LOC): Riesenslalom Herren (RS)
– So., 23.02.2020, 02:00/05:00 Uhr (MEZ)/10:00/13:00 Uhr (LOC): Slalom Herren (SL)

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