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Stefano Gross und das wiedergefundene Glücksgefühl

Stefano Gross und das wiedergefundene Glücksgefühl

Stefano Gross und das wiedergefundene Glücksgefühl

Val d’Isère – Der 33-jährige italienische Slalomspezialist Stefano Gross hat alle mit dem dritten Platz in Val d’Isère, den er gestern erzielt hat, positiv überrascht. Man kann auch sagen, dass er sich wohl die größte Freude bereitet hat. Und trotzdem: Dieses Ergebnis hat sich keiner erwartet.

Im letzten Winter durchwanderte der Mann aus dem Fassatal eine Talsohle. Lediglich ein achter Rang stach als bestes Resultat hervor. Ferner plagten den Skirennläufer Probleme mit dem Kreuzband. So konnte er kaum hundertprozentig trainieren. Unendlich scheinende Stunden mit dem Physiotherapeuten bestimmten den Alltag. Und um ehrlich zu sein, wusste Gross nicht, was ihn in der Saison 2019/20 erwarten würde.

Im März entschied sich der Italiener für einen chirurgischen Eingriff. Der 33-Jährige traf auf diese Weise die richtige Entscheidung. Langsam ging es aufwärts und nach vielen Opfern und Strapazen im Sommer, die er über sich ergehen lassen musste, war der Podestplatz in Frankreich mehr als nur eine Erleichterung.

Im März 2017 kletterte der Mann aus dem Fassatal zum letzten Mal auf ein Podest. Der Torläufer will natürlich vom Erfolg am Sonntag profitieren und auf Europacupebene viel Rennpraxis sammeln, um weiterhin positive Resultate zu erzielen und dann wieder im Weltcup vorne mitzumischen. Das Glück kann nicht in Worte gekleidet werden. So stolz ist Gross auf sich und seine Leistung in Val d’Isère.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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