16 Dezember 2019

Stefano Gross und das wiedergefundene Glücksgefühl

Stefano Gross und das wiedergefundene Glücksgefühl
Stefano Gross und das wiedergefundene Glücksgefühl

Val d’Isère – Der 33-jährige italienische Slalomspezialist Stefano Gross hat alle mit dem dritten Platz in Val d’Isère, den er gestern erzielt hat, positiv überrascht. Man kann auch sagen, dass er sich wohl die größte Freude bereitet hat. Und trotzdem: Dieses Ergebnis hat sich keiner erwartet.

Im letzten Winter durchwanderte der Mann aus dem Fassatal eine Talsohle. Lediglich ein achter Rang stach als bestes Resultat hervor. Ferner plagten den Skirennläufer Probleme mit dem Kreuzband. So konnte er kaum hundertprozentig trainieren. Unendlich scheinende Stunden mit dem Physiotherapeuten bestimmten den Alltag. Und um ehrlich zu sein, wusste Gross nicht, was ihn in der Saison 2019/20 erwarten würde.

Im März entschied sich der Italiener für einen chirurgischen Eingriff. Der 33-Jährige traf auf diese Weise die richtige Entscheidung. Langsam ging es aufwärts und nach vielen Opfern und Strapazen im Sommer, die er über sich ergehen lassen musste, war der Podestplatz in Frankreich mehr als nur eine Erleichterung.

Im März 2017 kletterte der Mann aus dem Fassatal zum letzten Mal auf ein Podest. Der Torläufer will natürlich vom Erfolg am Sonntag profitieren und auf Europacupebene viel Rennpraxis sammeln, um weiterhin positive Resultate zu erzielen und dann wieder im Weltcup vorne mitzumischen. Das Glück kann nicht in Worte gekleidet werden. So stolz ist Gross auf sich und seine Leistung in Val d’Isère.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

Verwandte Artikel:

Jung und ambitioniert: Zrinka Ljutic hat große Ziele im Ski Weltcup
Jung und ambitioniert: Zrinka Ljutic hat große Ziele im Ski Weltcup

Für die Skisaison 2024/25 hat Kroatien als eines der ersten Länder seine Teams vorgestellt, mit wenigen Änderungen in der Zusammensetzung. Das Land setzt hohe Ziele und hat sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich starke Athleten aufgestellt. Im Damen-Team sticht besonders Zrinka Ljutic hervor. Die junge Athletin aus dem Jahr 2004 konnte im vergangenen Winter… Hoffnungsträger und erfahrene Kräfte: Kroatiens Ski Weltcup Team für 2024/25 weiterlesen

Sofia Goggia spricht über ihre schwierigsten Tage: „Aufstehen, Staub abklopfen, weitermachen.“
Sofia Goggia spricht über ihre schwierigsten Tage: „Aufstehen, Staub abklopfen, weitermachen.“

Sofia Goggia blickt auf eine herausfordernde Zeit zurück, die nach einem schweren Sturz am 1. Februar 2024 auf der Piste in Ponte di Legno begann, bei dem sie sich eine doppelte Fraktur am Schienbein und den Knöchel des Schienbeins des rechten Beins brach. Die Ski Weltcup Saison war abrupt beendet, und Goggia fand sich nach… Sofia Goggia spricht über ihre schwierigsten Tage: „Aufstehen, Staub abklopfen, weitermachen.“ weiterlesen

Marco Odermatt blickt auf eine Saison der Superlative zurück
Marco Odermatt blickt auf eine Saison der Superlative zurück

Marco Odermatt reflektierte in einem kürzlich geführten Interview im „Sportpanorama“ über die vergangene Ski Weltcup Saison, die er als besonders herausragend empfand. Drei Wochen nach dem Saisonfinale betonte er, dass die vergangene Saison durchweg aus Höhepunkten bestanden habe, was sie für ihn unvergesslich machte. Der 26-jährige Athlet aus Nidwalden hat zwar die Gelegenheit verpasst, den… Marco Odermatt blickt auf eine Saison der Superlative zurück weiterlesen

ÖSV im Umbruch: Neue Trainer für Ski Weltcup Teams und Nachwuchsleitung
ÖSV im Umbruch: Neue Trainer für Ski Weltcup Teams und Nachwuchsleitung

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat bedeutende Veränderungen in seiner Struktur vorgenommen, insbesondere in den Weltcup-Riesentorlaufteams für Männer und Frauen. Wolfgang Auderer, der zuvor fünf Jahre beim Schweizer Skiverband tätig war, übernimmt nun die Leitung der Männergruppe, nachdem Michael Pircher zum Team von Lucas Braathen (Brasilien) gewechselt ist. Bei den Damen tritt Christian Perner, der zuvor… ÖSV im Umbruch: Neue Trainer für Ski Weltcup Teams und Nachwuchsleitung weiterlesen

Retourkutsche? Kein Sommertraining in Zermatt für Ski-Elite nach Ski Weltcup Aus
Retourkutsche? Kein Sommertraining in Zermatt für Ski-Elite nach Ski Weltcup Aus

Die Zermatt Bergbahnen AG hat angekündigt, dass ihre Gletscher-Trainingspisten im Sommer 2024 nicht für Elite-Ski-Teams, darunter Athleten wie Marco Odermatt und Lara Gut, zur Verfügung stehen werden. Diese Entscheidung folgt auf die anhaltenden Probleme mit Weltcup-Rennen in der Region, die mehrfach aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen wie Schneemangel oder starken Winden abgesagt werden mussten. Nach acht erfolglosen… Retourkutsche? Kein Sommertraining in Zermatt für Ski-Elite nach Ski Weltcup Aus weiterlesen

Banner TV-Sport.de