21 Oktober 2018

Stephanie Brunner und der Weg zurück in die Weltspitze

Stephanie Brunner und der Weg zurück in die Weltspitze
Stephanie Brunner und der Weg zurück in die Weltspitze

Die zurückliegende Saison 2017/18 endete für Stephanie Brunner mit einer Verletzung sehr bitter. Bei den Österreichischen Meisterschaften am 20. März zog sich die 24-Jährige beim Einfahren für die Abfahrt einen Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie zu. Nach knapp sechs Monaten intensiver Therapiephase und anstrengenden Trainingseinheiten im Olympiazentrum „Campus Sport Tirol Innsbruck“ hat sich die Tuxerin nun wieder zurückgekämpft.

Knapp sechs Monate nach der Verletzung stand Brunner am 9. September am Hintertuxer Gletscher erstmals wieder auf den Skiern. Jetzt, weitere sechs Wochen später, macht das Knie keine großen Probleme mehr, und sie kann seit letzter Woche den gesamten Trainingsumfang mit dem Team absolvieren. Trotzdem muss sie die fehlenden Schneetage und den Trainingsrückstand noch aufholen, und ist verständlicherweise bei schwierigen Bedingungen noch etwas zurückhaltend.

Ob sie bereits beim Skiweltcup-Auftakt an den Start gehen kann, wir kurzfristig entschieden. Brunner weiß dass sie nichts erzwingen kann und die Saison noch lange ist. Um in Sölden, auf einem der schwierigsten Hänge innerhalb der Skiweltcup-Saison, eine Chance zu haben, muss man topfit sein. Sollte sie den Riesentorlauf-Auftakt auf dem Rettenbachferner verpassen, würde für sie die Welt nicht untergehen.

Brunner, die im letzten Jahr als Vierte knapp das Podest beim Weltcup-Opening in Sölden verpasste, will zunächst wieder sicher und selbstbewusst auf den Riesenslalom-Skier stehen. Ein Ergebnis wie im Vorjahr wird, und kann niemand erwarten. Sölden wäre eine kurzfristige Standortbestimmung, das erste große Ziel in der Saison 2018/19 ist jedoch der Start am 24.11.2018 beim Skiweltcup-Riesentorlauf in Killington.

Erst wenn der Riesentorlaufschwung so sitzt wie vor ihrer Verletzung, will sich die Tuxerin Gedanken über den weiteren Verlauf der Saison machen. Dann möchte sie auch wieder im Slalom und Super-G angreifen.

Verwandte Artikel:

Hahnenkamm News: Gondel-Verleihung für zwei Abfahrts-Helden (Foto: © HKR Kitzbühel)
Hahnenkamm News: Gondel-Verleihung für zwei Abfahrts-Helden (Foto: © HKR Kitzbühel)

Mit der Widmung einer Gondel der Hahnenkammbahn wurden Aleksander Aamodt Kilde (29) und Fritz Strobl (49) am Samstag, dem 13. August, in Kitzbühel für ihre Triumphe auf der Streif neuerlich geehrt. Natürlich bekam jeder seine eigene verliehen. Sport verbindet Generationen – so auch am Samstag in Kitzbühel. Mit Aleksander Aamodt Kilde (29) und Fritz Strobl (49) wurden zwei Abfahrtssieger gefeiert,… Hahnenkamm News: Gondel-Verleihung für zwei Abfahrts-Helden weiterlesen

Cornelia Hütter taucht in den Gletscherbach von Saas-Fee (Foto: © Cornelia Hütter / Instagram)
Cornelia Hütter taucht in den Gletscherbach von Saas-Fee (Foto: © Cornelia Hütter / Instagram)

Saas-Fee – Die österreichischen Speeddamen Stephanie Venier, Cornelia Hütter, Tamara Tippler, Mirjam Puchner und Christine Scheyer trainieren gegenwärtig noch am Gletscher von Saas-Fee. Hütter wagte sogar den Sprung in den Gletscherbach; beinahe kann man von uneingeschränkter Tiefenentspannung sprechen. Das Trainingslager in der Schweiz geht in Kürze zu Ende. Die zwei Mannschaftskolleginnen Ramona Siebenhofer und Nadine… Cornelia Hütter taucht in den Gletscherbach von Saas-Fee weiterlesen

Alexis Pinturault wird zunächst alleine die französischen Farben in Argentinien repräsentieren
Alexis Pinturault wird zunächst alleine die französischen Farben in Argentinien repräsentieren

Moûtiers/Ushuaia – Der französische Ski Weltcup Rennläufer Alexis Pinturault fliegt in Kürze nach Südamerika. Die Trainingseinheiten können nach einer zweijährigen coronabedingten Pause wieder in Ushuaia stattfinden. Im Alter von 31 Jahren flog der Athlet der Equipe Tricolore bereits fast 15-mal ans andere Ende der Welt; zuerst mit seinem Heimatverein, dann mit den Kadern und dann… Alexis Pinturault wird zunächst alleine die französischen Farben in Argentinien repräsentieren weiterlesen

Marta Bassino hofft auf fünf intensive Trainingswochen in Argentinien (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Gio Auletta)
Marta Bassino hofft auf fünf intensive Trainingswochen in Argentinien (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Gio Auletta)

Cuneo – Die italienische Skirennläuferin Marta Bassino gab einer piemontesischen Regionalfernsehanstalt ein Interview. Sie erzählte, dass sie im Verlauf des gegenwärtigen Sommers wenig Ski gefahren sei, sich aber bereit fühle. So blickt sie optimistisch auf das bevorstehende Trainingslager in Südargentinien; die Bedingungen werden wirklich gut sein. Die azurblaue Riesenslalomspezialistin ist vor zwei Jahren mit ihrem… Marta Bassino hofft auf fünf intensive Trainingswochen in Argentinien weiterlesen

Rohdiamant oder Ski-Juwel: Lara Colturi im Skiweltcup.TV-Interview (Foto: © Lara Colturi / Privat)
Rohdiamant oder Ski-Juwel: Lara Colturi im Skiweltcup.TV-Interview (Foto: © Lara Colturi / Privat)

Ushuaia – Wie viele andere Skirennläuferinnen und -läufer auch bereitet sich die italienische Teenagerin Lara Colturi, die seit einigen Monaten für Albanien an den Start geht, auf den neuen Winter vor. Überdies wusste sie mit gar einigen Siegen bei FIS-Rennen zu überzeugen. Ohne Zweifel kann die junge Athletin als Rohdiamant oder Ski-Juwel bezeichnet werden. Wir… Rohdiamant oder Ski-Juwel: Lara Colturi im Skiweltcup.TV-Interview weiterlesen