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Wendy Holdener schnuppert Höhenluft und erweitert ihren Horizont

© Archivio FISI / Wendy Holdener schnuppert Höhenluft und erweitert ihren Horizont (Photo: Marco Trovati/Pentaphoto)

© Archivio FISI / Wendy Holdener schnuppert Höhenluft und erweitert ihren Horizont (Photo: Marco Trovati/Pentaphoto)

Grindelwald – Die eidgenössische Skirennläuferin Wendy Holdener hat vor kurzer Zeit ihren ersten 4000-er bestiegen. Mitten im Sommertraining fragte der langjährige Skitrainer Werner Zurbuchen die sympathische Athletin, ob sie Lust hätte, eine Bergtour auf den Mönch zu machen.

Die Sportlerin sagt zu und besteigt den 4107 Meter hohen Gipfel im Berner Oberland. Der Pate von Zurbuchen hat lange Bergführer-Erfahrung. Alle drei wurden aneinander geseilt, doch vorher ging es mit der Bahn aufs Jungfraujoch, dann zur Mönchshütte. Alles lief nach Plan; selbst Holdener, die eher mit kurzen Skiern und Kippstangen ihre Freude hat, kam mit den Steigeisen auf einem ersten Firngrat gut zurecht.

Bei den Kletterpassagen war der Skirennläuferin nicht immer wohl dabei. Aber Wendy biss die Zähne zusammen. Nach zweieinviertel Stunden waren alle heil angekommen. Die Schweizerin machte Fotos, alle genossen den mitgebrachten Proviant. Nach 20 Minuten und Windböen entschiedt sich das Trio für den Abstieg. Der war keinesfalls einfacher als der Aufstieg. Am Ende waren alle heilfroh, dass alles gutgegangen ist. Holdener war zufrieden, sie wagte sich an ein Feld, das sie bisher nicht kannte.

Alle waren sich einig, dass die Erweiterung des Horizonts nicht nur der Sportlerin helfen kann. Diese außergewöhnliche „Trainingseinheit“ brachte Wendy skifahrerisch nicht weiter, jedoch war es ein ganz besonderer Gewinn für das eigene Ich. Und das ist in der Summe keineswegs unwesentlich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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