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Aksel Lund Svindal kann sich noch nicht entscheiden

Christof Innerhofer und Aksel Lund Svindal zu Gast beim Moto-GP-Rennen in Österreich (Foto: Christof Innerhofer / Facebook)

Christof Innerhofer und Aksel Lund Svindal zu Gast beim Moto-GP-Rennen in Österreich (Foto: Christof Innerhofer / Facebook)

Spielberg – Am Sonntag fanden in Österreich die Rennen der MotoGP statt. In der Steiermark war auch der norwegische Skirennläufer Aksel Lund Svindal vor Ort. Der 35-Jährige erzählte, dass er das Ende seiner sportlichen Laufbahn offen ließe und inzwischen mal weitertrainiere.

Vor einiger Zeit arbeitete er schon beim Gletschertraining auf dem Stifser Joch. Sein Hauptsponsor war aber nicht mehr auf dem Helm. Aber jetzt muss er sich zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Henrik Kristoffersen den strikten Verbandsvorgaben beugen.

Svindal hoffte nach so vielen Jahren auf eine Lösung, aber die Politik im skandinavischen Land ist eben schwer. Beim rot-weiß-roten Energydrinkhersteller ist man verständnisvoll. In der Saisonvorbereitung hielt sich der Norweger mit dem Fahrrad fit, außerdem verweilte er mit seinem Vater in Schweden.

Jetzt steht das Schneetraining im südamerikanischen Chile auf dem Programm. Hier wird klarer werden, wie es mit der Karriere weitergeht. Svindal möchte nur in die WM-Saison starten, wenn er sich fit und konkurrenzfähig fühlt. Alles andere wäre unvernünftig und würde ihm auch keinen Spaß machen.

Der mehrfache WM- und Olympiamedaillengewinner würde im nächsten Jahr bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Åre an einen Ort des Erfolgs zurückkehren. Vor zwölf Jahren wurde er sowohl im Riesenslalom als auch in der Abfahrt Weltmeister. Ein weiterer Erfolg wäre schön.

Der 35-Jährige leidet an einem Knorpelschaden im Knie. Somit ist die Fortsetzung der sportlichen Laufbahn eine Frage des Gewissens. Die Ärzte rieten dem Norweger, sich das Ganze gut zu überlegen. Er muss kompromissbereit sein und kann noch keine Entscheidung treffen. Da wäre noch die Sache in Kitzbühel. Der Wikinger hat noch nie die Abfahrt in der Gamsstadt gewonnen. Er selbst spricht von einer unperfekten Speed-Karriere, wenn man hier, im Abfahrtslauf auf der Streif, noch nie auf dem obersten Treppchen stehen durfte.

Sollte es mit dem langersehnten Erfolg in Tirol nicht klappen oder er die Karriere beenden, wäre es trotzdem nicht so schlimm. Seit längerer Zeit investiert er in Startups und an der Börse. Außerdem präsentierte er seine Modelinie, die sich durch Nachhaltig auszeichnet. Es scheint, dass dem Wikinger nicht langweilig werden wird.

Bericht für skliweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at

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