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Aksel Lund Svindal krönt sich zum Super-G König auf der Saslong

Aksel Lund Svindal krönt sich zum Super-G König auf der Saslong

Aksel Lund Svindal krönt sich zum Super-G König auf der Saslong

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel, empfing Gröden am Freitag die Super-G Rennläufer auf der Saslong und machte einmal mehr Werbung in eigener Sache. Neben der herrlichen Kulisse wurde den Skifans jedoch auch spannender Rennsport geboten. Am Ende konnte sich Aksel Lund Svindal über seinen 36. Weltcupsieg, den 17. in einem Super-G freuen. Der Norweger setzte sich in einer Zeit von 1:28.65 Minuten, wenn auch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von fünf Hundertstelsekunden gegen den wiedererstarkten Südtiroler Christof Innerhofer (2. – + 0.05) und seinem Teamkollegen Kjetil Jansrud (3. – 0.27), durch.

Aksel Lund Svindal stand damit zum siebten Mal an einem Gröden-Wochenende als Sieger auf dem Podium, alleine fünfmal im Super-G: „Das Problem mit dem Daumen, aber auch mit dem Knie habe ich besser in den Griff bekommen. Körperlich bin ich eigentlich sehr zufrieden. Ich habe einige Lieblingsstrecken mit Lake Louise, Beaver Creek und Gröden. Aber ich brauche noch eine Lieblingsstrecke in Kitzbühel, am besten Kitzbühel. Das war aber leider bis jetzt nicht so. Vor der Saison war ich mir wirklich nicht sicher ob ich weiterfahren werde. Aber auf der Couch sitzen und den Anderen zusehen, wollte ich überhaupt nicht machen. Darum möchte ich solange fahren, bis ich es später einmal auf der Couch genießen kann. Wann dieser Moment kommt, kann ich noch nicht sagen. Wenn es aber so gut wie heute geht, werde ich schon noch etwas weitermachen. Der Gesamtweltcup ist aber kein Thema mehr für mich. Da ist Marcel Hirscher einfach zu stark.“

Christof Innerhofer: „Ich bin mit Platz zwei sehr zufrieden. Es war eine gute Fahrt. Natürlich geht es immer noch etwas besser und fünf Hundertstelsekunden ist ja auch nicht viel. Aber ich hab es schon besser gemacht als die letzten beiden Super G Rennen. Aksel gönne ich den Sieg von Herzen. Er ist so lange dabei und wirklich einer der Fleißigsten. Er ist am Morgen immer einer der ersten auf dem Berg. Für mich ist es ein Traum, dass ich hier zuhause auf dem Podest stehen darf und freue mich schon jetzt auf die Abfahrt morgen.“

Für die Sensation des Tages sorgte jedoch der Franzose Johan Clarey (4. – + 0.65) der mit Startnummer 50 die Skifans im Zielraum aufhorchen ließ. Am Ende verpasste der 37-Jährige einen Podestplatz um 38 Hundertstelsekunden und klassierte sich auf dem vierten Platz.

Daten und Fakten zum
3. Skiweltcup-Super-G der Herren in Gröden 2018/19

Offizielle FIS-Startliste – Super-G der Herren in Gröden
Offizieller FIS-Liveticker – Super-G der Herren in Gröden
Offizieller FIS-Endstand – Super-G der Herren in Gröden

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Das starke Mannschaftsergebnis der Norweger wurde durch die Plätze fünf und acht von Aleksander Aamodt Kilde (5. – + 0.66) und Adrian Smiseth Sejersted (8. – + 0.87) unter Beweis gestellt. Dazwischen schoben sich der deutsche Vorjahressieger Josef ‚Pepi‘ Ferstl (6. – + 0.82) und der Kärntner Super-G Olympiasieger Matthias Mayer (7. – + 0.83), auf die Ränge sechs und sieben.

Der Salzburger Hannes Reichelt (9. – + 0.92), der heute sein 275. Rennen im Ski Weltcup bestritt und bereits vor 16 Jahren erstmals hier in Gröden auf dem Podest stand, musste sich mit dem neunten Platz begnügen.  „Es war heute nicht die Beste Fahrt, deswegen auch der Rückstand. Ich hätte mehr Richtung machen müssen vor den Wellen.“

Mit einer starken Fahrt konnte auch DSV Rennläufer Andreas Sander (10. – + 1.03) aufwarten, der sich noch vor dem Schweizer Mauro Caviezel (11. – + 1.05) auf den zehnten Rang einreihen konnte.

Pech bei seinem Heimrennen hatte der Ultner Dominik Paris der nach einem Torfehler ausschied und nun auf einen erfolgreichen Auftritt bei der Abfahrt am morgigen Samstag hoffen wird.

Knapp hinter den Top Ten reihten sich die Österreicher Max Franz (12. – + 1.12), Christoph Krenn (13. – + 1.14) und Vincent Kriechmayr (13. – + 1.14) sowie die Schweizer Thomas Tumler (15. – 1.15) und Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz (16. – + 1.17)

Zwischenstand nach 54. von 70 Rennläufer

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