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Anna Veith will in die Erfolgsspur zurück finden

Anna Veith will in die Erfolgsspur zurück finden (Foto: © HEAD/Hans Bézard)

Anna Veith will in die Erfolgsspur zurück finden (Foto: © HEAD/Hans Bézard)

Rohrmoos – Auch wenn die österreichische Skirennläuferin Anna Veith letzthin oft verletzt war, hat sie ihre Zuversicht nicht verloren. Im Jahr 2015 zertrümmerte sie sich bei einem Trainingssturz ihr Knie; kurz nach ihrer Rückkehr musste sie eine Entzündung der Patellasehne ertragen und wenige Monate nach der Super-G-Olympiasilbermedaille in Pyeongchang zog sie sich erneut einen Kreuzbandriss zu.

Ähnlich wie Conny Hütter kann auch Veith als Stehaufweibchen im rot-weiß-roten Damen-Skiteam bezeichnet werden. Die 30-Jährige ist hungrig nach Erfolgen, doch aufgrund der Realität wird er gebremst. Die Salzburgerin möchte gerne weiter sein, aber trotzdem genießt sie ein schönes Leben. So berichtete sie, dass das irdische Dasein perfekt ist, wenn sie morgens aufsteht, den Sonnenaufgang betrachtet und dann Ski fahren geht.

Veith brennt für den Skirennsport. Daher nimmt die zweifache Gesamtweltcupsiegerin viele Strapazen und Opfer auf sich. Obwohl der Saisonauftakt in Sölden zu früh für sie war, denkt sie schon an ihre ersten Einsätze. Ihr ist bewusst, dass sie zu wenige Skitage hatte, um konkurrenzfähig zu sein oder bereits Rennen zu fahren. Die dreifache Weltmeisterin schaut nach vorne und betont, dass sie mit der Fitness ihres Körpers zufrieden ist und das Knie eine Schwachstelle darstellt.

In fünf Wochen bestreiten die Frauen im US-amerikanischen Killington ihren zweiten Riesentorlauf im Skiwinter 2019/20. Da möchte Veith dabei sein. In Nordamerika wird sie schon vorher erwartet, zumal es meistens optimale Trainingsverhältnisse gibt. Und diese will sie optimal nutzen. Die Salzburgerin will in dieser Saison im Super-G und im Riesenslalom punkten. Auch wenn die zweite Disziplin ihre große Leidenschaft ist, die ihr auch viel Leid bereitet hat, will die ÖSV-Lady daran festhalten.

In der Abfahrt denkt sie nicht an einen Start. Es kann sein, dass sie die ganze Saison über nicht an den Start geht. Denn die schnellste Disziplin, so Veith, nimmt viel Zeit in Anspruch.  Auch wenn die Athletin schon 30 Jahre alt ist, weiß sie, dass sie mit dem nötigen Selbstvertrauen alles erreichen kann. Sie wünscht sich eine stetige Steigerung und möchte am Ende der Saison zufrieden sein. Das Wichtigste ist vorerst jedoch das Herantasten, denn das Skifahren hat sie ja nicht verlernt.

In fünf Jahren wird Veith wohl nicht mehr aktiv sein. Aber sie lässt sich offen, wie lange ihre Karriere noch andauert. Auf alle Fälle glaubt die Salzburgerin an sich und dass es noch gute Jahre werden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola.1.at

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