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Auch mit Platz 6 in Crans-Montana befindet sich Lara Gut-Behrami auf dem richtigen Weg

Auch mit Platz 6 in Crans-Montana befindet sich Lara Gut-Behrami auf dem richtigen Weg (Foto: HEAD / Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Auch mit Platz 6 in Crans-Montana befindet sich Lara Gut-Behrami auf dem richtigen Weg (Foto: HEAD / Alain Grosclaude/Agence Zoom)

Crans-Montana – Am vergangenen Samstag wurde Lara Gut-Behrami in der Abfahrt vor heimischer Kulisse in Crans-Montana zunächst Vierte, dann Dritte um am Dienstag auf den sechsten Platz zurückgestuft zu werden. Trotzdem, oder gerade deshalb geht die Tessinerin mit Zuversicht in die letzten Saisonrennen.

Die 27-Jährige hat als einzige Eidgenossin ein Privatteam, das von Papa Pauli angeführt wird. Seit ihrem Kreuzbandriss läuft es anscheinend nicht mehr so rund. Bei der WM in Åre blieb sie ohne Medaille, und schön lästerten die Kritiker.

Auch wenn sie mit Platz sechs im Wallis die Kritiker noch nicht verstummen lies, wehrte sich die Eidgenossin. Laut Gut-Behrami darf jeder seine Meinung haben, denn Kritiken gehören zur täglichen Arbeit. Doch leider kritisieren Menschen, die keine Ahnung von der Materie haben, so die Skirennläuferin.

Die Tessinerin will aus eigenem Interesse immer schneller werden. Sie hat nach wie vor den gleichen Funken Leidenschaft wie mit 17 Jahren, wenn sie im Starthaus steht. Ihr ehemaliger Manager Armin Meier erzählt, dass es höchste Zeit wäre, sich beruflich von den Eltern zu trennen. Eine Integration im Swiss-Ski-Team und die Auflösung des privaten Teams könnte eine große Chance mit sich bringen.

Doch die 27-Jährige will davon nichts wissen. Sie hat ein Jahrzehnt bewiesen, dass ein privates Team keine schlechte Alternative ist. Es passt für sie, und sie wird immer das Beste aus sich herausholen. Eine Integration in die Schweizer Nationalmannschaft ist somit zu den Akten zu legen. Man will trotzdem mit ihrem Team und ihr reden. Gut-Behrami will auch in den kommenden Rennen weiterhin erfolgreich sein. Der sechste Rang in Crans-Montana war der erste Schritt in die Zukunft.

Wenn man Ilka Stuhec, Petra Vlhová und Mikaela Shiffrin anschaut, ist die Tessinerin nicht die Einzige, die auf Privatteams zählt. 2016 gewann Gut-Behrami die große Kristallkugel. Auch wenn sie noch nicht an das Niveau von damals angelangt ist, darf man im schnelllebigen Skiweltcupzirkus niemals nie sagen. Sie ist auf dem richtigen Weg.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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