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Grünes Licht für Bormio: Auf die Skifans wartet mehr als nur ein Höllenritt auf der Stelvio

Grünes Licht für Bormio: Auf die Skifans wartet mehr als nur ein Höllenritt auf der Stelvio

Grünes Licht für Bormio: Auf die Skifans wartet mehr als nur ein Höllenritt auf der Stelvio

Nach der heutigen Schneekontrolle auf dem Stilfserjoch gab die FIS ihr „Go“ für die Abfahrt und die Alpine Kombination am 28. und 29. Dezember in Bormio. Die Teams werden am 1. Weihnachtsfeiertag nach Bormio anreisen. Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag, dem Stefanitag, findet um 11.45 Uhr das erste Abfahrtstraining auf der ‚Pista Stelvio‘ statt. Am Freitag (11.45), beim Abschlusstraining können die Athleten letztmals die schnellste Linie ins Ziel ausloten. Für die Abfahrt am Samstag (28.12.) wurde die Startzeit auf 11.30 Uhr festgelegt. Die Alpine Kombination am Sonntag (29.12.) wird um 11 Uhr mit einem Super-G gestartet, die Entscheidung fällt am Nachmittag ab 14.00 Uhr beim Kombinations-Slalom.

Die zahlreichen Schneefälle, die den gesamten Alpenraum und damit auch das Veltlin betreffen, haben auch die legendäre Stelvio-Abfahrtspiste erfasst. Die Bedingungen vom Starthaus bis zum Skistadion sind sehr gut. Nach den Weihnachtsfeiertagen gastiert im norditalienischen Ort der Ski Weltcup. Am Samstag, den 28. Dezember, findet eine Abfahrt der Herren statt. Am Folgetag wird eine Kombination ausgetragen.

Die Skirennen in Bormio zählen ohne Zweifel zu den bedeutsamsten Winterveranstaltungen in der Lombardei. Rennleiter Omar Galli berichtete, dass Frau Holle ihre Betten intensiv ausgeschüttet hat. Die Strecke ist schneebedeckt und die weiße Grundlage ist sehr kompakt.

Am Stephanstag (26. Dezember, Anm.) geht’s in Bormio los. Um 11.45 Uhr können sich die Skifans auf das erste, offizielle Abfahrtstraining freuen. Der zweite, offizielle Probelauf findet am Tag danach, immer zur gleichen Uhrzeit, statt. Auf der Piazza del Kuerc, dem Hauptplatz dem etwas mehr als 4.000 Seelen zählenden Dorf in der Provinz Sondrio, kommen die Schlachtenbummler auf ihre Kosten. Um 18 Uhr wird es zunächst eine Athletenparade geben. Im Rahmen dieser Veranstaltung können die zahlreichen Fans die Stars hautnah erleben, sie begrüßen und sie um ein Foto oder ein Autogramm bitten. Am gleichen Abend findet auch die Startnummernauslosung statt.

Am Samstag, dem Tag der Abfahrt, beginnt um 10.30 Uhr die Party mit Live-Musik und jeder Menge Unterhaltung. Eine Stunde später, wenn die Stimmung im Skistadion bereits kocht, wird der erste Athlet aus dem Starthaus gelassen. Die Siegerehrung findet gleich nach dem Rennen statt. Das Talent der Nachwuchsathleten wird um 17 Uhr auf die Probe gestellt, denn es geht im Rahmen des Vitalini Speed Contest, im unterem Bereich der „Stelvio“, um eine Herausforderung für die jungen Rennläufer/innen, sich mit der Geschwindigkeit auf der bekannten Rennpiste vertraut zu machen.

Am Sonntag um 11.45 Uhr – im Kalenderblatt steht bereits der 29. Dezember an – erfolgt der Startschuss zur Kombination. Auch hier erfolgt direkt im Anschluss die Siegerehrung. Die Veranstalter haben in einem Pressebulletin bekanntgegeben, dass es noch einige Restkarten auf den Tribünen und in unmittelbarer Streckennähe gibt.

Ferner wartet man neben den beiden Rennen mit einigen schönen Nebenveranstaltungen auf. Die Fotoausstellung „Bormio – Die Skigeschichte“ wird am Freitag, den 27. Dezember, eröffnet und kann in den Straßen des Zentrums von Bormio besichtigt werden. Hierbei geht es um die Athleten, die die Stelvio-Abfahrt für sich entschieden haben. Interessant kann auch ein Abstecher zum GustAntico-Fest sein. Hierbei handelt es sich um eine traditionelle Verkostung. Diese geht am Abfahrtstag ab 18 Uhr über die Bühne. Am gleichen Tag wird das Wellnesszentrum Bormio Terme in der Via Stelvio eröffnet. Man kann bis 23 Uhr die Seele baumeln lassen und Momente der Entspannung genießen.

Am Sonntag wird das Bormio-Wochenende mit einer internationalen, schönen Eiskunstlaufshow abgerundet. Der Beginn dieser Veranstaltung ist mit 21 Uhr angesetzt; Schauplatz des Geschehens ist die örtliche Eishalle, auch Palaghiaccio genannt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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