14 Februar 2021

Hilma Lövblom hat beim 2. EC-Riesentorlauf von Berchtesgaden die Nase vorn

Hilma Lövblom hat beim 2. EC-Riesentorlauf von Berchtesgaden die Nase vorn (Foto: Hilma Lövblom / Instagram)
Hilma Lövblom hat beim 2. EC-Riesentorlauf von Berchtesgaden die Nase vorn (Foto: Hilma Lövblom / Instagram)

Berchtesgaden – Am heutigen Sonntag wurde im Skigebiet Götschen in Berchtesgaden ein zweiter Europacup-Riesenslalom der Damen ausgetragen. Dabei freute sich die Schwedin Hilma Lövblom in einer Zeit von 1.50,89 Minuten über ihren Sieg. Auf Platz zwei schwang die Deutsche Jessica Hilzinger ab; sie riss einen Rückstand von anderthalb Zehntelsekunden auf die Angehörige des Drei-Kronen-Teams auf. Der dritte Rang wurde geteilt und ging an die Italienerin Roberta Midali und die ÖSV-Vertreterin Magdalena Kappaurer (+je 0,64).

Auf Position fünf reihte sich Simone Wild (+0,74) als beste Schweizerin ein. Noch zur Halbzeit lag sie 0,05 Sekunden hinter Lövblom und konnte von einem möglichen Sieg träumen. Doch der Traum zerplatzte aufgrund der 27. Laufzeit im Finale schnell wie eine Seifenblase. Die Norwegerin Marte Monsen (+0,85) machte ihrer Startnummer 6 alle Ehre und wurde am Ende Sechste. Die Slowenin Neja Dvornik (+0,86) war als Siebte eine halbe Zehntelsekunde schneller als die Südtirolerin Karoline Pichler auf Platz acht.

Mit der Wikingerin Kristina Riis-Johannessen (+1,07) und Magdalena Egger (+1,09) aus Österreich rundeten zwei ambitionierte Athletinnen die besten Zehn ab. Die Leistung der zuletzt angeführten Skirennläuferin war beachtlich, sie katapultierte sich im zweiten Durchgang um 17 Ränge nach vorne und wurde am Ende Zehnte. Das eidgenössische Duo Vivianne Härri und Leana Barmettler riss jeweils 1,38 Sekunden auf Lövblom auf; am Ende reichte es für Platz 13. Ihre Teamkollegin Selina Egloff war weitere um 0,19 Sekunden langsamer und positionierte sich auf Rang 15.

Der nächste Europacup-Riesentorlauf der Frauen findet morgen ebenfalls auf bayerischen Schnee in Berchtesgaden statt. Es handelt sich dabei um ein Rennen, das ursprünglich in Krvavec hätte ausgetragen werden sollen.

Offizieller FIS Endstand: 2. Europacup-Riesenslalom der Damen in Berchtesgaden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Verwandte Artikel:

Vom Weltcup-Sieger zum Mentor: Josef Ferstl übernimmt Trainerrolle
Vom Weltcup-Sieger zum Mentor: Josef Ferstl übernimmt Trainerrolle

Josef „Pepi“ Ferstl, der ehemalige deutsche Speed-Spezialist, beginnt ein neues Kapitel in seiner Karriere, indem er ab der Saison 2024/25 als Trainer im Nachwuchsleistungszentrum in Berchtesgaden tätig sein wird. Nachdem er seine aktive Ski Weltcup Karriere im Januar dieses Jahres beendete, hat Ferstl entschieden, sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrungen aus dem Profisport an junge… Vom Weltcup-Sieger zum Mentor: Josef Ferstl übernimmt Trainerrolle weiterlesen

US-Amerikanerin Lila Lapanja kurz vor Nationenwechsel nach Slowenien (Foto: © Lila Lapanja / Instagram)
US-Amerikanerin Lila Lapanja kurz vor Nationenwechsel nach Slowenien (Foto: © Lila Lapanja / Instagram)

Štefan Hadalin und Meta Hrovat haben ihre Skikarriere beendet, aber die slowenische Nationalmannschaft könnte bald durch ein bekanntes Gesicht aus dem Ski Weltcup verstärkt werden: Lila Lapanja, eine US-amerikanisch-slowenische Skirennläuferin, die bisher unter der Flagge der USA angetreten ist, aber seit einiger Zeit keinen Nationalmannschaftsstatus mehr hat. Im März wurde sie im Skizentrum Sun Valley… US-Amerikanerin Lila Lapanja kurz vor Nationenwechsel nach Slowenien weiterlesen

Für Ariane Rädler & die Ski Weltcup Speedgruppe war Zermatt kein Tema
Für Ariane Rädler & die Ski Weltcup Speedgruppe war Zermatt kein Tema

Christoph Alster, der Gruppentrainer des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), zeigt sich unbeeindruckt von der Entscheidung der Zermatt Bergbahnen AG, ab diesem Sommer keine internationalen Weltcupläufer mehr am Matterhorn trainieren zu lassen. Diese Änderung, die insbesondere den Schweizer Nachwuchs fördern soll, hat in der Skiwelt für Aufsehen gesorgt. Wolfgang Maier, Deutschlands Alpin-Boss, bezeichnete die Maßnahme sogar als… Für Ariane Rädler & die Ski Weltcup Speedgruppe war Zermatt kein Thema weiterlesen

Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt dominiert erneut die alpine Ski-Weltcup-Saison 2023/24
Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt dominiert erneut die alpine Ski-Weltcup-Saison 2023/24

Swiss-Ski hat die Kaderselektionen für die Ski Weltcup Saison 2024/25 bekanntgegeben, die aufgrund der beeindruckenden Leistungen in der vergangenen Saison mit großer Spannung erwartet wurden. Der Direktor Ski Alpin, Hans Flatscher, zusammen mit den Cheftrainern Beat Tschuor (Frauen) und Thomas Stauffer (Männer) sowie dem Chef Nachwuchs, Werner Zurbuchen, hat die Selektionen vorgenommen. In der vergangenen… Swiss-Ski: Kaderselektionen für die Ski Weltcup Saison 2024/25 weiterlesen

Super-G-Doppelgold: Gritsch und Schöpf teilen sich den österreichischen Meistertitel (Foto: © Ski Austria)
Super-G-Doppelgold: Gritsch und Schöpf teilen sich den österreichischen Meistertitel (Foto: © Ski Austria)

Bei den österreichischen Meisterschaften auf der Reiteralm standen die Super-G Bewerbe der Damen auf dem Programm, die aufgrund des Wetters vom Vortag auf Donnerstag verschoben wurden. In einem packenden Wettkampf teilten sich Franziska Gritsch und Emily Schöpf beide aus Österreich, mit einer Zeit von 48,20 Sekunden den ersten Platz und wurden somit zu österreichischen Meisterinnen… Super-G-Doppelgold: Gritsch und Schöpf teilen sich den österreichischen Meistertitel weiterlesen

Banner TV-Sport.de