6 August 2020

Hinter den Nordamerikarennen im Ski Weltcup 2020/21 steht noch ein großes Fragezeichen

Hinter den Nordamerikarennen im Ski Weltcup 2020/21 steht noch ein großes Fragezeichen
Hinter den Nordamerikarennen im Ski Weltcup 2020/21 steht noch ein großes Fragezeichen

Sölden – Vor kurzer Zeit wurde offiziell angekündigt, dass das Ski Weltcup Opening in Sölden um eine Woche vorverlegt wird. So bestreiten die Riesentorläuferinnen und -läufer ihre Einsätze am 17. und 18. Oktober 2020. Wie es um die Rennen in Nordamerika bestellt ist, ist dessen ungeachtet offen. Ohne Zweifel stehen diese Nachricht im Kontext mit dem Coronavirus und dessen unklare Situation.

Zunächst wurde die Entscheidung rund um die Rennen am Rettenbachferner vom ÖSV selbst und dann von der FIS offiziell bekanntgegeben. Dem Organisationskomitee sollen damit Optionen offen stehen, um die notwendige Isolation für die Nationalteams zu gewährleisten und parallel dazu ein Rennen mit Fans zu planen, auch wenn die Ski Weltcup Eröffnungsparty auf dem Ötztaler Gletscher sicher nicht, wie in den letzten Jahren mit 30.-40.000 Schlachtenbummler, über die Bühne gehen wird.

Die zuletzt angeführten Zuschauerzahlen werden in Zeiten der Corona Pandemie wohl bei keinem Rennen erreichen. In den nächsten Wochen werden die Richtlinien und der relative Verkauf von Tickets bekanntgegeben. Nach dem Auftritt in Tirol muss der Weltskiverband den ganzen Kalender auf Sicht steuern. Zum heutigen Zeitpunkt sollte es für das Wochenende in Lech-Zürs, an dem die Parallel-Entscheidungen anstehen und beim Torlauf im finnischen Levi keine Probleme geben.

Etwas anders präsentiert sich die aktuelle Corona-Lage in Nordamerika. In den USA und Kanada würden sowohl die Frauen (Killington, Lake Louise) als auch die Herren (Beaver Creek, Lake Louise) mehrere Rennen bestreiten.

Die nächsten Entscheidungen, im Hinblick auf die kommenden Überseerennen, werden wohl spätestens in den ersten Oktobertagen beim FIS-Herbstkongress bekanntgegeben. Dieser findet erstmals als  Videokonferenz statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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