19 August 2021

Igor Vlhá sieht seine Tochter Petra Vlhová auf einem erfolgreichen Weg in die Zukunft

Igor Vlhá sieht seine Tochter Petra Vlhová auf einem erfolgreichen Weg in die Zukunft (Foto: © Slowakischer Skiverband)
Igor Vlhá sieht seine Tochter Petra Vlhová auf einem erfolgreichen Weg in die Zukunft (Foto: © Slowakischer Skiverband)

Liptovský Mikuláš – Der Slowake Igor Vlhá ist stolz auf seine Tochter Petra. Er hat nichts dagegen, wenn sie im nächsten Jahr erneut die große Kristallkugel gewinnen würde. Im Gegenteil: Er würde sich freuen.

Man wollte den großen Triumph der Skirennläuferin im März feiern. Doch die Corona-Pandemie machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Man wartete, bis sich die Lage verbesserte. Zu aller Freude gesellte sich noch die Ehrenbürgerschaft von Petra Vlhová, der ersten alpinen Ski-Gesamtweltcupsiegerin des mittelosteuropäischen Landes in der Geschichte, dazu.

Zur Vorbereitung auf die Olympiasaison 2021/22 betont Vlhá, dass alles nach Plan läuft. Die Qualität steht vor der Quantität. Alle sind glücklich, dass alles gut ist und auch Mauro Pini, der neue Trainer der Skirennläufer, hat sich bestens in das Erfolgsteam integriert. Leider findet das 21-tägige Training in Südamerika nicht statt. Dort hätte es neben sehr guten Schneebedingungen auch Vergleiche mit den Italienerinnen, der Polin Maryna Gasienicova-Danielova und auch mit der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin gegeben.

Man wird wahrscheinlich wieder in der litauischen Indoor-Halle trainieren. Auch ein Trainingseinsatz in Saas Fee ist möglich. Man möchte auch vom Beziehungsgeflechts Pinis profitieren; der neue Coach war auch Direktor des Skigebiets bei Zermatt. Wenn die Temperaturen stabil bleiben, sind gute Einheiten möglich.

Insgesamt ist Igor Vlhá zufrieden, die Mannschaft rund um seine Tochter betreffend. Sohn Boris kümmert sich um einen E-Shop mit Fanartikeln. Die Fans zeigen großes Interesse und bekunden somit die Verbindung zur Sportlerin. Was die bevorstehende Olympiasaison betrifft, kann die Athletin in Peking drei oder vier Rennen bestreiten. Das fehlende Edelmetall im Zeichen der fünf Ringe fehlt noch in der Sammlung. Sollte man es gewinnen, wäre es schön, wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Die 26-jährige Slowakin hat jetzt schon viel für ihr Heimatland erreicht.

Interview: Veronika Pullmanová

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.aktuality.sk

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