2 April 2024

Johannes Strolz hat die Balance zwischen Angriff und Sicherheit wiedergefunden.

Johannes Strolz hat die Balance zwischen Angriff und Sicherheit wiedergefunden.
Johannes Strolz hat die Balance zwischen Angriff und Sicherheit wiedergefunden.

Johannes Strolz hat in der vergangenen Ski Weltcup Saison beeindruckende Leistungen im Slalom gezeigt, was ihm den Sprung zurück in die Weltelite und einen Platz unter den Top-15 der Slalom-Weltcupwertung bescherte. Diese Entwicklung stellt für den Vorarlberger sowohl eine Bestätigung seines Talents als auch eine enorme Erleichterung dar. Im Rahmen eines Interviews mit der „Krone“ teilte Strolz seine Gedanken zum vergangenen Winter, seinen zukünftigen Ambitionen und der weiteren Planung seiner Karriere, insbesondere in Bezug auf die Speeddisziplinen, mit.

Nach einem intensiven Ski Weltcup Winter, in dem Olympiasieger Strolz nicht nur durch seine Leistungen im Slalom hervorstach, widmete sich der Athlet der Weiterbildung zum staatlichen Skilehrer. Doch die Rennpause währt nicht lange, denn schon bald stehen die Polizeimeisterschaften im Montafon und die österreichischen Meisterschaften auf der Reiteralm auf dem Programm, wo Strolz erneut seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen möchte.

Strolz reflektiert über die vergangene Saison und betont, wie wichtig ihm die gewonnene Stabilität und die Rückkehr in die Top-15 waren, was eines seiner großen Ziele für den Winter darstellte. Die Herausforderung, im Slalom auf Angriff zu fahren, ohne dabei auszufallen, um wichtige Punkte zu sammeln, beschreibt er als anspruchsvoll. Die Balance zwischen Angriff und Sicherheit zu finden, sei ihm jedoch zunehmend besser gelungen, was sich insbesondere in den Rennen in Chamonix und Aspen zeigte, wo er seine Leistungen kontinuierlich verbessern konnte.

Im Vergleich zu früheren Saisons, in denen Strolz Schwierigkeiten hatte, konstant im Slalom zu punkten, markiert der vergangene Winter einen Wendepunkt in seiner Karriere. Die Arbeit an der Technik, eine verbesserte Linienwahl und die Feinabstimmung des Materials in enger Zusammenarbeit mit seinem Servicemann Benedikt Auinger trugen maßgeblich zu seiner stabilsten Saison im Skiweltcup bei.

Hinsichtlich seiner Zukunft in den Speeddisziplinen bleibt Strolz vorsichtig und plant, die Situation mit seinen Trainern zu besprechen. Er betont, dass seine Ambitionen in der Abfahrt ein langfristiges Projekt darstellen, bei dem sorgfältig abgewogen werden muss, wie viel Zeit und Ressourcen investiert werden.

Für die laufende Saison stehen noch weitere Herausforderungen an: Strolz wird bei den Polizeimeisterschaften im Slalom und bei den Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm in der Abfahrt sowie im Super-G an den Start gehen.

Quelle: Krone.at 

 

 

Offizieller FIS Skiweltcup Kalender der Herren Saison 2023/24

Offizieller FIS Skiweltcup Kalender der Damen Saison 2023/24




Verwandte Artikel:

Marco Schwarz plant Comeback in Sölden und tendiert zur Speed-Pause
Marco Schwarz plant Comeback in Sölden und tendiert zur Speed-Pause

Marco Schwarz hofft, Anfang August sein Comeback auf der Piste zu feiern. Nach einem Kreuzbandriss im Dezember letzten Jahres, bei der Ski Weltcup Abfahrt in Bormio, arbeitet der Kärntner intensiv an seiner Rückkehr. Momentan stehen von Montag bis Freitag Krafttraining und nachmittags Ausdauereinheiten auf dem Programm. Die Rehabilitation, die er bis vor zwei Wochen täglich… Marco Schwarz plant Comeback in Sölden und tendiert zur Speed-Pause weiterlesen

Julia Scheib und ihre Teamkolleginnen absolvierten ein intensives Konditionstraining
Julia Scheib und ihre Teamkolleginnen absolvierten ein intensives Konditionstraining

In der Ramsau am Dachstein arbeiten die österreichischen Ski-Athletinnen intensiv an ihrer Kondition, um sich auf den kommenden Weltcup-Winter vorzubereiten. An dem Trainingskurs nahmen Stephanie Brunner, Elisabeth Kappaurer, Julia Scheib und Ricarda Haaser teil. Sie wurden von Co-Trainer Sebastian Tödling, Athletiktrainerin Stefany Zonin, Gruppentrainer Christian Perner, Cheftrainer Roland Assinger und Physiotherapeut Stefan Huber begleitet. Neben… ÖSV-Frauen bereiten sich in der Steiermark auf die neue Ski Weltcup Saison vor weiterlesen

Nina Ortlieb arbeitet hart an ihrem Comeback auf Ski
Nina Ortlieb arbeitet hart an ihrem Comeback auf Ski

Österreichs Ski-Damen absolvieren derzeit ihr Konditionstraining, und die „West-Gruppe“ aus Tirol und Vorarlberg trainiert in der Nähe des Mondsees. Nina Ortlieb, die Vize-Weltmeisterin, bereitet sich intensiv auf ihre Rückkehr vor und hat der „Krone“ verraten, wann sie wieder auf Ski stehen möchte. Während die Ski-Damen im Hotel Eichingerbauer in St. Lorenz bei Mondsee trainieren, stehen… Nina Ortlieb arbeitet hart an ihrem Comeback auf Ski weiterlesen

Shiffrin's Rennpläne in Beaver Creek: Super-G fix, Abfahrt ungewiss
Shiffrin's Rennpläne in Beaver Creek: Super-G fix, Abfahrt ungewiss

Mikaela Shiffrin, die Ausnahmeathletin aus Colorado, freut sich auf das historische Debüt der „Birds of Prey“ im Ski Weltcup der Frauen am 14. und 15. Dezember. Bei einer Veranstaltung in Vail sprach sie auch über ihre Verletzung in Cortina und bestätigte, dass sie ihre Einsätze in der Königsdisziplin sorgfältig auswählen wird. Fast zehn Jahre nach… Shiffrin’s Rennpläne in Beaver Creek: Super-G fix, Abfahrt ungewiss weiterlesen

Marcel Hirscher: Das Comeback eines Ski-Champions (Foto: © Joerg Mitter / Red Bull Content Pool)
Marcel Hirscher: Das Comeback eines Ski-Champions (Foto: © Joerg Mitter / Red Bull Content Pool)

Marcel Hirscher arbeitet hart an seinem Comeback in den Ski Weltcup, nachdem er 2019 seine Karriere beendet hatte. Der achtfache Gesamtweltcup-Sieger, der künftig für die Niederlande an den Start gehen wird, zeigt sich in den sozialen Medien hochmotiviert und fit. Der 35-jährige Österreicher, dessen Mutter aus den Niederlanden stammt, hat sich entschlossen, für das Geburtsland… Marcel Hirscher: Das Comeback eines Ski-Champions weiterlesen

Banner TV-Sport.de