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LIVE: 1. Abfahrtslauf der Damen am Freitag in Val di Fassa (Fassatal) 2021, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit 11.45 Uhr

LIVE: 1. Abfahrt der Damen am Freitag in Val di Fassa (Fassatal) 2021, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit 11.45 Uhr (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

LIVE: 1. Abfahrt der Damen am Freitag in Val di Fassa (Fassatal) 2021, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit 11.45 Uhr (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Fassatal – Ohne die verletzte Italienerin Sofia Goggia und mit einer höchst ambitionierten Lara Gut-Behrami aus der Schweiz steht im norditalienischen Fassatal ein langes Speedwochenende auf dem Programm. Beim Weltcupdebüt auf der „La  VolatA“-Piste werden zwei Abfahrten und ein Super-G über die Bühne gehen. Gut-Behrami, die bei den Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo höchst erfolgreich war, hat die Chance, in der Abfahrtswertung Goggia näher zu bekommen, zum Sprung an die Spitze des Gesamtweltcups anzusetzen und sich über  mehrere Siegen zu erfreuen.  Der Startschuss zur ersten Abfahrt am Freitag ertönt um 11.45 Uhr (MEZ). Die offizielle FIS Startliste für die 1. Abfahrt der Damen am Freitag in Val di Fassa, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Alle Infos zur 2. Abfahrt der Damen am Samstag in Val di Fassa bitte hier klicken

 

Ski Weltcup 2020/21: Daten und Fakten zum
6. Abfahrtslauf der Damen in Val di Fassa

FIS-Startliste – 1. Training Val di Fassa
FIS-Liveticker – 1. Training Val di Fassa
FIS-Endstand – 1. Training Val di Fassa**
FIS-Startliste – 2. Training Val di Fassa
FIS-Liveticker – 2. Training Val di Fassa
FIS-Endstand – 2. Training Val di Fassa
FIS-Startliste – 1. Abfahrt Damen Val di Fassa
FIS-Liveticker – 1. Abfahrt Damen Val di Fassa
FIS-Endstand  1. Abfahrt Damen Val di Fassa

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Abfahrt der Damen 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Damenwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Gut-Behramis Landsfrau und Mannschaftskollegin Corinne Suter, ihres Zeichens frischgebackene Abfahrtsweltmeisterin, hat auch noch einige Chancen auf die kleine Kristallkugel. Dazu benötigt sie aber ein mehr als nur sehr gutes Ergebnis im Trentino. Die US-Amerikanerin Breezy Johnson, die in der bisherigen Weltcupsaison fünfmal Dritte und einmal Fünfte wurde, jedoch beim Saisonhöhepunkt enttäuschte, zeigte im zweiten Probelauf ihre ganze Klasse und hat auch die Möglichkeit, kristallene Träume mit Leben zu erfüllen.

Die Italienerin Elena Curtoni, gegenwärtig Siebte in der Disziplinenwertung, möchte sich hier ein bisschen verbessern, doch sie liegt zu weit zurück, um die kleine Kristallkugel am Ende einer langen und kräftezehrenden Saison in die Höhe zu stemmen. Das gilt auch für ihre Landsfrau Laura Pirovano. Insgeheim hofft das Duo, dass Johnson, Suter und Gut-Behrami nicht so viel punkten, sodass die begehrte Trophäe auch ohne weitere Starts an ihre Mannschaftskollegin Goggia gehen wird.

Die Österreicherinnen Ramona Siebenhofer, Tamara Tippler und Mirjam Puchner – letztgenannte konnte in den Trainings gute Leistungen abrufen – möchten ein gutes Ergebnis erzielen, wohl wissend, dass sie drei Möglichkeiten dazu haben. Die ÖSV-Damen wurden in diesem Winter oft geschlagen, und man weiß nicht, ob die Resultate ohne die verletzungsbedingten Ausfälle einer Nicole Schmidhofer oder einer Nina Ortlieb anders gewesen wären. Kira Weidle, die in Cortina d’Ampezzo sehr gute Zweite wurde und auch im Fassatal mit der neuen Piste ansatzweise gut zurechtkam, will auch im Rennen ihre Fähigkeiten zeigen, die sie beim wichtigsten Rennen im Winter eindrucksvoll demonstriert hat.

Die Slowenin Ilka Stuhec kann natürlich auch gut fahren, zwei errungene Weltmeistertitel in der Abfahrt sprechen mehr als nur eine deutliche Sprache. Und möglicherweise gelingt der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie der große Wurf. Selbst ihrer Landsfrau Ragnhild Mowinckel ist ein beachtliches Resultat nur zu wünschen, wenn man bedenkt, wie niedergeschlagen sie nach den schweren Verletzungen und wie mühevoll ihr Kampf zurück war. Dessen ungeachtet hat sie ihren Kampfgeist und ihr Lächeln, was durchaus als Markenzeichen anzusehen ist, nicht verloren.

Da es bislang in der Weltcuphistorie noch keine Rennen auf der anspruchsvollen und selektiven „La VolatA“-Piste gab, entfällt der Blick in unsere dicke Chronik und der obligate Aufzählung der besten Drei. Mikaela Shiffrin aus den USA und die Tschechin Ester Ledecká verzichten auf einen Start im Trentino. Die zuletzt angeführte Skirennläuferin bereitet sich auf die Snowboard-Welttitelkämpfe vor und gibt die minimalen Chancen auf den Gewinn der kleinen Abfahrtskugel bereits im Vorfeld auf.

 

Comeback von Cornelia Hütter

Als eine besondere Genugtuung kann das Comeback der österreichischen Speedspezialistin Conny Hütter angesehen werden, die nach einer langen Leidenszeit und einer genauso langen Verletzungspause zurückkehrt. Sie hat beide Trainingsfahrten im Fassatal bestritten und wird sowohl bei der morgigen Abfahrt als auch am Super-G am Sonntag mit von der Partie sein. Die Zeitrückstände sind nebensächlich, wichtig ist für die Steirerin nur, endlich wieder Rennluft zu schnuppern. Mit der Zeit und den notwendigen Kilometern in den Beinen sollten sich dann auch die guten Ergebnisse wieder einstellen.

 

Das ist die Weltcup-Speedstrecke der Damen im Fassatal

Fassatal – Da kommen selbst Corinne Suter und Lara Gut-Behrami ins Schwitzen. Die Piste „La VolatA“ wurde speziell für internationale Rennen und Trainings auf allerhöchstem Niveau konzipiert. Es ist eine aufregende und steile Strecke, die ihren Start auf 2.514 Metern Seehöhe (Col Margherita) hat und auf 1.879 Metern Seehöhe (San-Pellegrino-Pass) ihren Endpunkt aufweist.

Die Strecke wurde 2017 ins Leben gerufen und trägt die Initialen von Alberto Vendruscolo, dem Pionier des Skigebiets San Pellegrino. Er sorgte für eine touristische Entwicklung des Gebiets wie kein anderer. Und außerdem wurden nach der Homologation der FISI und der FIS viele wichtige Speedrennen der Frauen und Männer im Europacup hier ausgetragen. Vor zwei Jahren gastierten hier die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten im Rahmen der Junioren-WM.

Die Piste ist 2.350 Meter lang und weist eine maximale Steigung von 47 % bei einem Höhenunterschied von 630 Metern auf. Von der Porhyrterrasse mit Blick auf das herrliche San Martino werden technische Fähigkeiten gefragt, wenn man die beiden Wände Alberto und Manfroi hintereinander durchfährt. Dann kommt die Piana, die durch den Wald führt und eine scharfe Kurve nach links führt, die wiederum zu den steilen und endlosen Mauern del Poeta führt. Hier gibt es gar einige Fallstricke zu bewältigen, wie etwa den aufregenden Buckel „del camoscio“ und den letzten Schuss. Hier beschleunigen die Ski-Asse noch einmal, ehe sie die Ziellinie, unweit der Talstation der Seilbahn überqueren.

 

Damen Abfahrtsrennen der Saison 2020/21

  1. Abfahrtslauf der Damen in Val d’Iser

Die Schweizerin Corinne Suter hat die erste Abfahrt der Damen in der Saison 2020/21 für sich entschieden. Sie siegte vor der Italienerin Sofia Goggia und der US-Amerikanerin Breezy Johnson. Die Slowenin Ilka Stuhec war schneller Unterwegs als in den Zeittrainings und belegte am Ende Rang vier. Beste Österreicherin wurde Nina Ortlieb auf Position fünf. Auf Position sechs schwang die Tschechin Ester Ledecká ab. Tamara Tippler aus Österreich klassierte sich auf Platz sieben. Die Eidgenossin Lara Gut-Behrami war im Gleitstück gut unterwegs, verlor aber danach sukzessive an Zeit und reihte sich auf Rang acht ein. Über ein gelungenes Comeback kann sich die Norwegerin Ragnhild Mowinckel freuen; sie wurde Neunte. Die besten Zehn wurden von Goggias erfahrener Mannschaftskollegin Elena Curtoni komplettiert.

  1. Abfahrtslauf der Damen in Val d’Iser

Bei der 2. Abfahrt in Val d’Isere freute sich die Italienerin Sofia Goggia über ihren Tagessieg. Die azurblaue Athletin verwies die schweizerische Vortagessiegerin Corinne Suter und die US-Amerikanerin Breezy Johnson auf die Plätze zwei und drei. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie ließ die ersten Drei gehörig zittern und schwang, mit der hohen Nummer 30 an den Start gehend, als Vierte ab. Eine sehr gute Vorstellung zeigte die Deutsche Kira Weidle, die auf Position fünf abschwang. Sechste wurde Ramona Siebenhofer  aus Österreich, die im Vergleich zum Vortag stark verbesserte. Ilka Stuhec aus Slowenien und Ester Ledecká aus der Tschechischen Republik teilten sich den siebten Platz. Die besten Zehn wurden von der Eidgenossin Michelle Gisin und der Kanadierin Marie-Michèle Gagnon abgerundet.

  1. Abfahrtslauf der Damen in St. Anton

Auf der Karl-Schranz-Strecke in St. Anton am Arlberg, dem WM-Ort von 2001, siegte die Italienerin Sofia Goggia vor Tamara Tippler aus Österreich. Die US-Amerikanerin Breezy Johnson kletterte wie bei beiden Abfahrten in Val d’Isère als Dritte auf die niedrigste Stufe des Podests. Die Tschechin Ester Ledecká  wurde Vierte. Auf Rang fünf klassierte sich die junge Laura Pirovano, ihres Zeichens eine Landsfrau von der italienischen Triumphatorin Goggia. Ilka Stuhec aus Slowenien belegte den sechsten Platz. Die zweifache Abfahrtsweltmeisterin musste sich ihre Position mit Corinne Suter aus der Schweiz, ihres Zeichens Speedkönigin der vergangenen Saison, teilen. Auch der achte Rang wurde von zwei Athletinnen erreicht. Sowohl die Italienerin Elena Curtoni als auch die Eidgenossin Lara Gut-Behrami schwangen zeitgleich ab. Die besten Zehn wurden von der wiedergenesenen Deutschen Kira Weidle (+1,48) komplettiert.

  1. Abfahrtslauf der Damen in Crans Montana (Freitag)

Bei der ersten Abfahrt im schweizerischen Crans-Montana siegte die Italienerin Sofia Goggia Auf Position zwei schwang die Tschechin Ester Ledecká ab. Auf Rang drei klassierte sich die US-Amerikanerin Breezy Johnson. Eine sehr gute Abfahrtsleitung bot die Slowakin Petra Vlhová, die sich aufgrund ihrer forschen Fahrweise mit dem Erreichen der vierten Position mehr als nur belohnte. Jasmine Flury vom Swiss-Ski-Team und Kira Weidle aus Deutschland teilten sich den fünften Platz. Priska Nufer die mit der Startnummer 29 in Rennen ging, schwang als Siebente ab. Beste ÖSV-Dame klassierte sich Mirjam Puchner auf dem 8. Rang. Die Top-10 wurden von der Italienerin Federica Brignone und der jungen Südtirolerin Nadia Delago komplettiert.

  1. Abfahrtslauf der Damen in Crans Montana (Samstag)

Sofia Goggia war in Crans Montana nicht zu bremsen. Die Olympiasiegerin von 2018 gewann auch die Abfahrt von Crans Montana am Samstag, dieses Mal vor der eidgenössische Vorjahressiegerin Lara Gut-Behrami und ihrer Teamkollegin Elena Curtoni. Die Italienerin Laura Pirovano freute sich über den vierten Platz. Die eigentlich auf Platz drei abonnierte  US-Amerikanerin Breezy Johnson musste sich mit dem fünften Rang anfreunden. Als zweitbeste Schweizerin klassierte sich Jasmina Suter auf Position sechs. Die Slowakin Petra Vlhová zeigte abermals ihre fahrerische Klasse und war mit Platz 7 mehr als nur zufrieden. Nicht nach Wunsch lief es für die Swiss-Ski-Athletin Corinne Suter, die Achte wurde und wertvolle Punkte im Kampf um die kleine Kristallkugel einbüßte. Viertbeste azurblaue Athletin wurde Federica Brignone sie reihte sich auf Position neun ein. Die besten Zehn wurden von der Eidgenossin Michelle Gisin komplettiert.

 

WM-Abfahrtslauf der Damen in Cortina d’Ampezzo 2021

Cortina d’Ampezzo – Zwei Jahre nach ihrer Silbermedaille in Åre stieg die Schweizerin Corinne Suter in Cortina d’Ampezzo auf die höchste Stufe des Podests und konnte sich als Abfahrts-Weltmeisterin krönen lassen. Ebenfalls freuen kann sich die Deutsche Kira Weidle, die ihre sehr gute Fahrt ähnlich mit dem Gewinn der Silbermedaille krönte. Lara Gut-Behrami,  ihres Zeichens eine Landsfrau von Suter belohnte sich mit der Bronzemedaille, obwohl sie lange auf Goldkurs lag. Die Tschechin Ester Ledecká verpasste als Vierte um nur sieben Hundertstelsekunden den Sprung aufs Podest. Die Österreicherin Ramona Siebenhofer teilte sich mit der Eidgenossin Michelle Gisin den fünften Rang. Nicht nach Wunsch verlief die heutige Abfahrt für Tamara Tippler die auf Rang sieben abschwang. Die Italienerin Elena Curtoni wurde Achte. Die US-Amerikanerin Breezy Johnson, die in den bisherigen Weltcuprennen fünfmal Dritte und einmal Fünfte wurde, konnte die sehr gute Serie nicht ausbauen und schwang heute, vielleicht im Vorfeld mit Edelmetall spekulierend, als Neunte ab. Die besten Zehn wurden von der immer lachenden Norwegerin Ragnhild Mowinckel abgerundet.

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