24 Mai 2021

Maribor will die Rennen um den „Goldenen Fuchs“ auch weiterhin im Rennkalender behalten

Maribor will die Rennen um den „Goldenen Fuchs“ auch weiterhin im Rennkalender behalten
Maribor will die Rennen um den „Goldenen Fuchs“ auch weiterhin im Rennkalender behalten

Maribor/Marburg – Während die beiden slowenischen Skigebiet Kanin und Krvavec die verlängerte Wintersaison noch nicht vollständig beendet haben, bereiten sich die Veranstalter auf der Pohorje auf Pläne vor, wonach die Austragung der Ski Weltcup Rennen um den Goldenen Fuchs (Zlata Lisica / Golden Fox) in Zukunft stabiler sein sollen. Der Plan ist eine alternativere Weltcuppiste, die von den Wetterbedingungen etwas unabhängiger sein soll.

Während die Kritik an der Instabilität der Rennen in Maribor im Januar von einem Hinweis begleitet wurde, dass das Rennen um den Goldenen Fuchs in seiner 57-jährigen Historie nur zweimal ausfiel, wurde das unbestrittene Problem vom Organisationsmanagement verantwortungsbewusst und ohne zu zögern in Angriff genommen. Auf der Pohorje hatte man das Problem, auf dem Abschnitt bis zum Zielstadion genügend qualitativ wertvollen Schnee vorzubereiten.

Aus diesem Grund hat Maribor kürzlich einen Plan entworfen für eine überarbeitete Strecke im oberen Teil, der dem FIS-Management als Alternative angeboten wird, falls die Schneelage die Vorbereitung des klassischen Kurses verhindert. Es ist ein Kurs mit einem Start auf der Spitze von Habakuk, einem Übergang zum Start des klassischen Riesenslalomkurses und einem Ziel in Trikotna Jasa. Bei den Ski-Touristen ist dies ein beliebter Treffpunkt, denn hier bietet sich eine Aussicht auf Maribor, das Drautal und die umliegenden Weinberge.

In den letzten beiden Jahren ist man nach Kranjska Gora gezogen. Das war neunmal in der Geschichte der Fall; sechsmal passierte dies in diesem Jahrhundert. Zwischen 2011 und 2021 wurden von 22 auf der Pohorje geplanten Rennen nur deren neun ausgetragen. Es muss erwähnt werden, dass es dem Maribor-Team gelang, in den allermeisten Fällen das Rennen auf slowenischen Schnee zu retten: eben in Kranjska Gora.

Um sicherzustellen, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet, enthüllten die Organisatoren vor Ort ihre Pläne dem Alpindirektor der Damen. Peter Gerdol und Markus Mayr waren gestern da. Die Grundlage ist das Rennen vom klassischen Start bis zum Ziel. Das muss jedes Jahr die zentralste und vordergründige Aufgabe sein. Gerdol begrüßt die Tatsache, dass man auch in Maribor nach einer außergewöhnlichen Lösung sucht. Der Besuch der Weltcuporte ist eine Praxis, die jedes Jahr über die Bühne geht. Es stimmt, dass man auch offen sprechen musste. Beim Weltverband FIS ist man vorsichtig geworden, was die Kooperation mit den Organisatoren von Maribor betrifft.

Stimmen zufolge weiß man, dass der Skirennsport in Slowenien einen wichtigen Wert für das Land darstellt. Es ist aber ein Ziel, in Maribor aufzutreten. Es ist zu früh, die optimale Lösung zu bestätigen. Man hat alle Hände voll zu tun. Die nächsten Wochen werden wichtig sein, zumal Pohorje eine Basis für eine Ersatzpiste bei guten Schneebedingungen hat. Doch man ist sich sicher, diesen Weg nur in Ausnahmefällen zu beschreiten. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um den Goldenen Fuchs zu erhalten.

Dank der Unterstützung der kommunalen Verwaltung und des Managers des Skigebietes geht man davon aus, dass man alles termingerecht unter ein Dach bringt. Nach dem Besuch der Weltcupdelegation hat man überarbeitete Pläne erstellt, die als Basis angesehen werden können. In der bevorstehenden Olympiasaison will man am 8 und 9. Januar 2022 um den Goldenen Fuchs kämpfen, die klassischen Slaloms sollen dort stattfinden. Trotz der Ausarbeitung von Plänen, die ein langfristiges Überleben sichern sollen, geht man davon aus, dass man auf der traditionellen Strecke fahren kann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: siol.net

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