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Matthias Mayer kritisiert FIS-Kalenderzusammensetzung und lobt Saalbacher Organisationskomitee

Matthias Mayer kritisiert FIS-Kalenderzusammensetzung und lobt Saalbacher Organisationskomitee

Matthias Mayer kritisiert FIS-Kalenderzusammensetzung und lobt Saalbacher Organisationskomitee

Saalbach-Hinterglemm – Auch wenn die Ski Weltcup Saison 2020/21 noch nicht zu Ende gegangen ist, poltert der österreichische Speedspezialist Matthias Mayer. Die große Kristallkugel wird wohl wieder einmal an einen technisch versierten Kollegen gehen. Der Kärntner legt noch eine Schippe drauf: Er hat in dieser Saison mehr Slaloms und Riesentorläufe im TV angeschaut als selber Speedrennen bestritten.

Somit kommt der Seitenhieb in Richtung FIS-Rennkalender nicht von irgendwoher. Im Januar und Februar wurden fünf Speedrennen ausgetragen; im ersten Monat des Kalenderjahres spulten die Slalom-Asse indessen jede Menge Einsätze ab. Mayer kann aber auch freundlich sein und lobt die Organisatoren im Salzburger Land, die kurzerhand für die coronabedingten Absagen in Wengen und Kvitfjell eingesprungen sind.

Es kann auch sein, dass der Kärntner am Ende des langen Winters noch freundlicher wird. Derzeit hat der Abfahrtsolympiasieger von Sotschi und der Super-G-Olympiasieger von Pyeongchang nicht einmal 50 Punkte Rückstand auf Beat Feuz, die kleine Kristallkugel in der Abfahrt betreffend.

So werden die beiden Ski Weltcup Abfahrten in Saalbach-Hinterglemm und beim Weltcupfinale in Lenzerheide noch spannend. Solange die Möglichkeit besteht die kleine Kristallkugel zu gewinnen, wird Mayer alles daran setzten, seinen Schweizer Konkurrenten abzufangen. Auch wenn beide Rennläufer freundschaftlich verbunden sind, kann sich Beat Feuz auf der Schneekristall-Piste keine Gastgeschenke erwarten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kleinezeitung.at

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