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Pitztaler unterstützen ÖSV-Talent Joshua Sturm

Pitztaler unterstützen ÖSV-Talent Joshua Sturm (Foto: © Alexander Kunert)

Pitztaler unterstützen ÖSV-Talent Joshua Sturm (Foto: © Alexander Kunert)

ÖSV-B-Kaderathlet Joshua Sturm vom Schiclub St. Leonhard kann sich der Unterstützung seiner Heimatgemeinde gewiss sein. Dank des Engagements von lokalen Unternehmern, Gönnern, Touristikern und der Gemeinde konnte dem Pitztaler Ski-Talent für die nächsten drei Jahre ein eigenes Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Sturm, der sich aktuell mitten in der Vorbereitung befindet, blickt derweil voll motiviert auf die kommende Saison, wo er seine Duftmarke im Europacup abgeben will.

Das Pitztaler Ski-Nachwuchstalent Joshua Sturm hatte Grund zur Freude. Dank des gemeinsamen Engagements von lokalen Unternehmern, Touristikern und der Gemeinde St. Leonhard ist der ÖSV-B-Kaderathlet in den kommenden drei Jahren mit einem brandneuen MAZDA 3 unterwegs. Die feierliche Fahrzeugübergabe fand im Beisein der Gönner und Sponsoren im Autohaus Santeler in St. Leonhard im Pitztal statt. Insgesamt beteiligten sich elf Hauptsponsoren und zwei private Gönner an der Fahrzeugfinanzierung. „Wir sind stolz darauf, dass wir dank der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten diese Unterstützung ermöglichen konnten. Das ganze Tal steht hinter Joshua, der die nächsten drei Jahre als rollender Botschafter des Pitztals unterwegs sein wird.“, freute sich Christoph Eiter als Vorsitzender des eigens gebildeten Unterstützerkomitees für Joshua. Als „Startschuss in den Profi-Bereich“ bezeichnete Ex-Europacup-Abfahrer Florian Melmer, Obmann von Sturms Stammverein Schiclub St. Leonhard, die Übergabe des ersten eigenen „Dienstautos“. „Joshua ist unheimlich charakterstark, ein Athlet, der ein Vorbild für die Jugend in unserem Schiclub ist.“, so Melmer. Sturm selbst zeigte sich begeistert von der Unterstützung. „In einem solchen Ausmaß unterstützt zu werden ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Viele meiner Teamkollegen können davon nur träumen.“

Liste der Sponsoren & Gönner: Restaurant Bergwerk/Hotel Sonnblick, Hotel Vier Jahreszeiten, Silo Melmer, Bäckerei Schranz Andreas, Hotel Alpenhof Enger, Sponsoring Christoph Eiter, Verwöhnhotel Wildspitze,, Alpine Resort Sportalm, Sportiv – Hotel Mittagskogel, Mazda Santeler, Swietelsky Landeck Payer Markus, Gemeinde St.Leonhard, Dr. Franz Eiter, Melmer Rupert Hotel Stillebach

Voll angekommen im Europacup-Team

Slalom-Spezialist Sturm, der die letzten Wochen zunächst beim Schneetraining in Saas Fee und Zermatt und dann beim Tag des Sports in Wien weilte, blickt voller Tatendrang auf die kommenden Aufgaben: “Ich bin sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand der Vorbereitung. Die Zeiten im Vergleich zu den Kollegen passen und wir hatten trotz wechselnder Bedingungen erfolgreiche Trainingstage in der Schweiz.” Überhaupt scheint der Pitztaler gut angekommen zu sein im neuen Team rund um Chefcoach Wolfgang Erharter. „In meiner neuen Europacup Technik-Gruppe fühle ich mich sehr wohl. Viele meiner Teamkollegen sind um einiges älter, dafür ist das Niveau enorm hoch, man wird in jedem Training voll gefordert und pusht sein Limit.“

Ski-Junioren-WM 2020 als Fernziel

Nach dem äußerst erfolgreichen letzten Winter mit Slalom-Gold beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Sarajevo und Platz vier bei der Ski-Junioren-WM im Fassatal, sind die kommende Ziele klar umrissen. „Ich brenne auf meinen ersten Europacup-Einsatz, nachdem mir wetterbedingte Absagen im letzten Winter mehrfach einen Strich durch die Rechnung machten.” Im Slalom kann sich Sturm, der nun im letzten Jahr das Skigymnasium Stams besucht, berechtigte Hoffnungen auf Renneinsätze machen, wenngleich die Konkurrenz um die Startplätze in den ÖSV-Kadern traditionell hoch ist. “ Wir haben mehr Läufer im Team als Startplätze. Das heißt, in jedem Training Vollgas geben und bei den ersten Europacuprennen in Schweden (16.-17. November, Kaabdalis, Schweden, Anm.) am besten gleich anschreiben.“ Noch etwas herausfordernder für Sturm sieht die Situation im Riesentorlauf aus. “Hier fehlen mir ein paar Punkte in der Rangliste für einen besseren Startplatz. Die Trainingsleistungen im Riesentorlauf sind jedoch bislang vielversprechend und ich möchte meine Chancen auf Einsätze nutzen!” Ob er der knapp verpassten Medaille bei der Ski-Junioren-WM nachtrauert? „Nein, was war, ist Vergangenheit und mein Blick gilt voll der kommenden Saison. Aber natürlich habe ich die nächste Junioren-WM in Norwegen schon ein wenig im Hinterkopf und es juckt mich, dort anzugreifen.“

Ski-Rohdiamanten im Interview: Heute Joshua Sturm aus Österreich (Das Skiweltcup.TV Interview mit Joshua Sturm)

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