8 Januar 2022

Sara Hector fährt beim Riesentorlauferfolg in Kranjska Gora in einer eigenen Liga

Sara Hector und die Sorgen um ihre ALS erkrankte Mutter
Sara Hector und die Sorgen um ihre ALS erkrankte Mutter

Kranjska Gora – Am heutigen Samstag wurde im slowenischen Kranjska Gora ein Riesentorlauf der Damen ausgetragen. Auf der Podkoren-Piste feierte die Schwedin Sara Hector dank zweier Laufbestzeiten und einer Gesamtzeit von 2.15,79 Minuten klar vor der französischen Doppelweltmeisterin Tessa Worley (+0,96) und der italienischen Vorjahrestriumphatorin Marta Bassino (+1,32) aus Italien. Für die Angehörige des Drei-Kronen-Teams war es bereits der zweite Saisonerfolg.

 

Hat off for Sara Hector in today’s @KranjskaGora Giant Slalom! #fisalpine pic.twitter.com/JSw9sO4XRb

— FIS Alpine (@fisalpine) January 8, 2022

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup
5. Riesenslalom der Damen
am Samstag in Kranjska Gora

Startliste 1. Durchgang – Start 09.30 Uhr
Liveticker der Damen 1. Durchgang **
Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Starliste 2. Durchgang – Start 12.30 Uhr
Liveticker der Damen 2. Durchgang **
FIS-Endstand Riesenslalom Damen

Gesamtweltcupstand der Damen 2021/22
Weltcupstand Riesenslalom Damen 2021/22

Nationencup: Damenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Die Kanadierin Valerie Grenier (+1,39) verpasste als Überraschungsvierte den Sprung auf das Treppchen gerade einmal um nur sieben Hundertstelsekunden. Die Schweizerin Lara Gut-Behrami (+1,92), die coronabedingt gleich drei Riesenslaloms aussetzen musste, konnte über ihren fünften Rang durchaus zufrieden sein, auch wenn der Rückstand vergleichsweise groß war. Die Polin Maryna Gasienica-Daniel (+1,96), die ebenfalls mit dem Coronavirus in Berührung kam, landete bei ihrem Comeback auf Position sechs.

Gar nicht nach Wunsch lief der heutige Riesenslalom in der Oberkrain für die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+2,05), die noch vor den fast gleich schnell fahrenden Hausherrinnen Tina Robnik (8.; +2,06) und Meta Hrovat (9.; +2,13) auf Platz sieben abschwang. Wertvolle Punkte gab es für die eidgenössische Allrounderin Michelle Gisin (+2,29), die als Zehnte Weltcupzähler wie ein Eichhörnchen sammelt und die besten Zehn abrundete. Die Österreicherinnen Katharina Truppe, zur Halbzeit starke und zum Podest schielende Vierte (+2,32) und Ricarda Haaser (+2,49) klassierten sich auf den Rängen elf und 14.

Ricarda Haaser: „Die Motivation schnell zu fahren, ist zurück. Leider war es dann unten nicht ideal, deshalb der Rückstand. Ich merke, es geht in die richtige Richtung. Es ist nicht witzig, wenn man keine Einsätze bekommt und die Rennen von daheim anschauen muss. Die Zweifel sind jetzt wieder weg, so gilt es weiterzumachen.“

Andrea Ellenberger (+2,45) aus der Schweiz, die in ihrer Jugend als Kindermädchen von Marco Odermatt fungierte, konnte sich als 30. gerade noch für den Finallauf qualifizieren. Dank der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang wurde sie bis auf Position 13 nach vorne gespült. Ihre Landsfrauen Wendy Holdener (+2,78) und Simone Wild (+3,57) beendeten ihren heutigen Arbeitstag auf den Rängen 17 und 20 und nahmen unter anderem die österreichische Speedspezialistin Ramona Siebenhofer (+3,08) in die Zange, die als 19. gereiht wurde. Ein paar Punkte hab es auch für Siebenhofers ÖSV-Kollegin Katharina Huber (23.; +4,05) und die junge Swiss-Ski-Athletin Vivianne Härri (27.; +4,52), die aufgrund ihrer bereits im ersten Durchgang aufgerissenen, großen Rückstände nichts mit der Entscheidung zu tun hatten.

Ramona Siebenhofer: „Ich war besser unterwegs als im ersten Durchgang, aber trotzdem machte ich da und dort einen Fehler zu viel. In Summe ist es kein zufriedenstellender Tag, ich habe einfach nicht das gezeigt, was ich kann. Das macht mir schon zu schaffen, jetzt heißt es einfach nur, weiterarbeiten, weiterarbeiten, weiterarbeiten.“

In der Disziplinenwertung hat Hector der bislang führenden Shiffrin das rote Trikot entrissen; Worley ist der US-Amerikanerin gefährlich nahe auf die Pelle gerückt. Der nächste Riesenslalom der Damen findet am 25. Januar auf der ERTA-Piste auf dem Kronplatz statt. Dieser Riesentorlauf auf Südtiroler Schnee ist der letzte vor den Olympischen Spielen.

 

Sara Hector 's incredible race!
She won @KranjskaGora Giant Slalom by almost a second over @TessaWorley in second place and @BassinoMarta in third. #fisalpine pic.twitter.com/17MQ39uzDW

— FIS Alpine (@fisalpine) January 8, 2022

 

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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