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Schwedische Speedgirls Ida Dannewitz und Lin Ivarsson sind für Saas-Fee bereit

Auch Ida Dannewitz trainiert intensiv in Saas-Fee (Foto: © Völkl/Marker)

Auch Ida Dannewitz trainiert intensiv in Saas-Fee (Foto: © Völkl/Marker)

Saas-Fee – Nach den körperlichen Tests der schwedischen Ski Weltcup Speedspezialistinnen Ida Dannewitz aus Uppsala und Lin Ivarsson aus Åre werden die beiden in Saas-Fee mit dem Schneetraining beginnen. Kurt Mayr, der Cheftrainer der skandinavischen Speedgirls, freut sich auf die Bedingungen in der Schweiz und den Schnee.

Generell ist die Schneelage auf den Gletschern in diesem Sommer gut. Da es keine lange Wärmeperioden gab, sind die Trainingsbedingungen mehr als befriedigend. Noch ist das Drei-Kronen-Speed-Team nicht vollständig. Lisa Hörnblad leidet nach einem chirurgischen Eingriff noch unter Kniebeschwerden. Der Trainer glaubt, dass die Athletin im Oktober wieder die Skier anschnallen wird.

Man muss von Tag zu Tag schauen und sich etwas Zeit nehmen, um die Entwicklung zu verfolgen. Die Reha nach der Operation, die sie vor einiger Zeit aufgenommen hat, dauerte länger als man anfänglich dachte. Ivarsson und Dannewitz konnten im Sommer gut arbeiten und sich gut auf die ersten Einheiten auf Schnee vorbereiten.

In Saas-Fee sind neun Trainingstage geplant. Dann steht eine einwöchige Pause auf dem Programm, ehe es weiter geht. Auch die Kanadierinnen sind dann in punkto Zusammenarbeit dabei. Diese Konstellation kann für beide Skinationen von Nutzen sein. Kooperationen im Speedbereich sind eher die Regel als die Ausnahme. Und auch die Kooperation mit der Schweiz hat klare Vorteile.

In Betracht der Corona-Pandemie ist es schwierig zu reisen, und Teams, die normalerweise auf der südlichen Halbkugel arbeiten würden, sind nun zuhause. Auf den europäischen Gletschern geht es rund, wenn man den Speedbereich in den Dreh- und Angelpunkt des Interesses bringt. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, und jeder will das Beste aus der Lage machen.

Kanada ist laut Mayr in vielerlei Hinsicht ein guter Partner, selbst wenn es um die Abteilung der Schulungsmöglichkeiten geht, aber wie es mit der geplanten Planung auf der anderen Seite des großen Teichs aussieht, bleibt abzuwarten. Man weiß, dass, wenn man in Copper Mountain trainieren würde, mit anderen Alternativen als Reserve arbeiten muss. Die Schweden hoffen, dass bald die FIS über die Weltcuprennen in Kanada und den USA eine Entscheidung fällen wird. Mit dieser Hoffnung ist das Drei-Kronen-Team jedoch nicht alleine.

Doch der Reihe nach. Jetzt steht mal das Trainingscamp in Saas-Fee auf dem Programm. Ivarsson und Dannewitz wollen gut arbeiten und an ihren Grundlagen feilen, um hoffentlich eine gute und vollständige Ski Weltcup Saison und Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo zu bestreiten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: skidor.com

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