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Sieben Mann starkes DSV-Herrenteam möchte in Sölden für Aufsehen sorgen.

Sieben Mann starkes DSV-Herrenteam möchte in Sölden für Aufsehen sorgen. (Foto: Mathias Berthold / privat)

Sieben Mann starkes DSV-Herrenteam möchte in Sölden für Aufsehen sorgen. (Foto: Mathias Berthold / privat)

Am Rettenbachferner in Sölden ist alles für die Skiweltcup-Rennen vorbereitet. Am Sonntag, (28. Oktober 2019) starten die Herren mit einem Riesenslalom in die WM-Saison 2018/19. DSV Herrencheftrainer Matthias Berthold hat für den Riesentorlauf sieben Athleten nominiert.

Für den DSV gehen bei dem Ski Welcup Auftakt Riesentorlauf in Sölden Fritz Dopfer (SC Garmisch), Stefan Luitz (SC Bolsterlang), Felix Neureuther (SC Partenkirchen), Alexander Schmid (SC Fischen), Linus Straßer (TSV 1860 München), sowie zwei weitere Aktive aus Julian Rauchfuss, Frederik Norys und Benedikt Staubitzer an den Start.

Fritz Dopfer: „Die Vorbereitung nach meiner Operation im Frühjahr verlief planmäßig und ich fühlte mich auch auf einem guten Weg. Dann allerdings musste ich die Ski für zwei Monate, August und September, in die Ecke stellen und mich stattdessen in Geduld üben. Probleme mit der Adduktorensehne, welche konservativ behandelt wurden, bremsten mich aus. Die Folge: Leichtes Konditraining statt Stangenfahren in Ushuaia, Argentinien. Erst Ende September konnte ich wieder mit dem Skitraining starten. Entsprechend motiviert war ich die letzten Wochen im Schnee, immer mit dem Ziel, den Saison-Auftakt in Sölden bestreiten zu können. Ob es letztendlich dafür reicht, also ein Start am Rettenbachferner Sinn macht, wird das Abschlusstraining in den nächsten Tagen zeigen.“

Felix Neureuther: „Mit dem Knie ist alles in Ordnung, und ich habe mich gut auf die neue Saison vorbereiten können – auch wenn mir aufgrund einer hartnäckigen allergischen Nebenhöhlenreizung einige Trainingstage im Frühsommer durch die Lappen gingen. Nach meinem Einstieg ins Schneetraining Anfang Juli habe ich vor allem in Saas-Fee trainiert und mich Schritt für Schritt wieder ans Rennfahren herangearbeitet. Zuletzt hat mich leider mein Rücken etwas ausgebremst und ich musste einige Tage pausieren – was mir in den Wochen vor dem Weltcup-Auftakt entsprechend schwer gefallen ist. Denn meine Leidenschaft fürs Rennfahren ist ungebrochen groß. Ich werde jetzt alles daran setzen, in Sölden an den Start gehen zu können – die Entscheidung, ob es Sinn macht, kann ich allerdings erst kurz vorher treffen.“

Alexander Schmid: „In den letzten zwei Monaten hat mir ein hartnäckiger Infekt das Leben schwer gemacht. Aufgrund der Einschränkungen habe ich die Trainingsbelastungen sehr bewusst gesetzt und mir danach auch immer wieder Pausen gegönnt. Unterm Strich fehlen mir zwar ein paar Schneetage, aber in den letzten Wochen normalisierte sich mein Gesundheitszustand, und jetzt freue ich mich sehr auf den Auftakt in Sölden. Ich bin bisher zweimal in Sölden am Start gewesen und möchte jetzt im dritten Anlauf punkten.“

Linus Straßer: „Sölden ist das traditionell schwere Rennen zum Saisonstart. Ich habe eine gute Vorbereitung gefahren und fühle mich bereit für den Einstieg in die Saison. Mehr noch, ich freue mich sehr, nach der langen und intensiven Trainingsphase endlich wieder Rennen zu fahren. Mein Ziel ist ganz klar die Qualifikation für den zweiten Durchgang und am Ende Punkte aus Sölden mit nach Hause zu nehmen.“

Sölden (AUT)
– Sa., 27.10.2018, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Damen (RS)
– So., 28.10.2018, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Herren (RS)

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