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Tina Weirather tat der Trainerwechsel gut

Tina Weirather tat der Trainerwechsel gut (Foto © Stephanie Büchel)

Tina Weirather tat der Trainerwechsel gut (Foto © Stephanie Büchel)

Planken – Die liechtensteinische Skirennläufer Tina Weirather wollte im letzten Jahr im schwedischen Åre eine WM-Goldmedaille gewinnen. Nach WM-Silber und Olympia-Bronze und zwei kleinen Kristallkugeln schien dieses Ziel keineswegs so unrealistisch. Doch der letzte Winter war für die Athletin nicht so gut, auch wenn drei Podestplatzierungen und der dritte Rang in der Super-G-Disziplinenwertung am Ende positiv klangen.

Die 30-Jährige stellte ihr Team auf den Kopf. Nach zwei Saisonen trennte sie sich von ihrem Coach Karlheinz Pichler, der nun die schwedischen Speedherren betreut. Mathias Briker heißt der neue Trainer an Weirathers Seite. Die Liechtensteinerin versteht sich mit ihm gut und weiß, dass der Wechsel des Trainers richtig war.

In der warmen Jahreszeit schuftete die Skirennläuferin intensiv in der Kraftkammer. Auch deshalb besticht die Liechtensteinerin durch ihre körperliche Verfassung. Dies ist die Grundlage für einen erfolgreichen Ski-Weltcup Winter. Neben dem Krafttraining wurde auch an der Skitechnik und dem Material getüftelt. Desweiteren ist die 30-Jährige mit einem neuen Schuhmodell unterwegs. Auch wenn die erfahrene Athletin beim Saisonauftakt in Sölden nicht an den Start geht, wird sie vor Ort sein. Die Head Ski Weltcup Auftakt Pressekonferenz ist ein wichtiger Termin.

Weirather schaut auf die Abfahrt und den Super-G. In der letzten Disziplin könnte sich wieder eine Kugel ausgehen. Und es kann sein, dass sie ab und zu im Riesenslalom fährt. Da die Leistungen im RTL in der vergangenen Saison nicht wie erhofft ausfielen, flog sie aus der Top-30 Startgruppe. Aber wer die Skirennläuferin kennt, weiß, dass sie ihrem Ehrgeiz sei Dank noch viel erreichen kann. Und motiviert war sie immer schon.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: vaterland.li

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