27 Januar 2022

Olympia 2022: Henrik Kristoffersen hätte die Olympische Winterspiele lieber nach Europa verlegt.

Olympia 2022: Henrik Kristoffersen hätte die Olympische Winterspiele lieber nach Europa verlegt.
Olympia 2022: Henrik Kristoffersen hätte die Olympische Winterspiele lieber nach Europa verlegt.

Lørenskog/Peking – Der norwegische Ski Weltcup Rennläufer Henrik Kristoffersen ist von dem Austragungsort der bevorstehenden Olympischen Winterspiele alles andere als glücklich. Der Edeltechniker hat wie alle Athleten die Angst, sich an Corona anzustecken, bevor er nach Peking fliegt. Gegenüber den Kollegen von TV2 bedauerte er, dass die Spiele im Kreise der fünf Ringe so weit weg stattfinden.

Außerdem betonte der 27-Jährige, dass das Bestehen dieser PCR-Tests einem Münzwurf gleichkommt. Er ist sich des Weiteren sicher, dass wir nicht lange warten müssen, ehe Athleten von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werden. Außerdem ist er der Meinung, dass es seitens des IOC besser gewesen wäre, die Spiele nach Europa zu verlegen. So hätte man diese unglaublichen Probleme mit dem Reich der Mitte vermeiden können.

Der Wikinger, beim letzten Slalom vor Olympia in Schladming Vierter, gestand auch, dass ihn die Stimmung in Peking nicht verzaubern werde. Für ihn sind die Spiele im Zeichen der fünf Ringe die dritten und er findet es traurig, dass nach Sotschi und Pyeongchang die Großveranstaltung wieder an einem Ort ohne Seele und ohne Fans stattfindet. Man sei in den Augen Kristoffersens weit entfernt von der großartigen Atmosphäre von Lillehammer.

Diese Spiele gingen 1994, im Jahr seiner Geburt über die Bühne. Es bleibt abzuwarten, ob nach dem Gewinn der Slalom-Bronzemedaille in Russland und der Riesentorlaufsilbermedaille in Südkorea die Spiele in China ein goldenes Erlebnis für den Athleten bereithalten und er bei aller Kritik trotzdem zufrieden sein wird.

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Entscheidungen der Olympischen Winterspiele 2022  

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: ledauphine.com

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