28 Dezember 2021

Tessa Worley freut sich über den Riesenslalomsieg in Lienz

Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Lienz
Tessa Worley gewinnt Riesenslalom in Lienz

Lienz – Am heutigen Dienstag wurde in der Osttiroler Hauptstadt Lienz ein Riesenslalom der Frauen ausgetragen. Dabei siegte die Französin Tessa Worley in einer Zeit von 2.03,88 Minuten. Hinter der Athletin aus dem Kreis der Equipe Tricolore beendete die Slowakin Petra Vlhová ihren heutigen Arbeitstag auf Platz zwei; ihr Rückstand auf Worley betrug genau drei Zehntelsekunden. Sara Hector (+0,38) aus Schweden schwang als Dritte ab.

 

Tessa Worley: „Das ist ein großartiger Tag für mich. Ich habe den Spaß wieder gefunden, auch schon in Courchevel. Da habe ich es nicht aufs Podium geschafft, aber ich habe gemerkt, dass ich schnell bin. Riesentorlauf ist immer eine Herausforderung, da auch die anderen Damen schnell fahren. Ich bin froh, dass ich an der Spitze sein kann.“

Petra Vlhova: „Im 2. Lauf habe ich mehr riskiert als im ersten Durchgang. Und das hat sich ausgezahlt. Mit dem 2. Lauf bin ich sehr zufrieden. Auf den Slalom morgen freue ich mich sehr, das ist meine Disziplin.“

Sara Hector: „Ich hätte nicht gedacht, dass es reicht. Es war nicht einfach, es war ein Kampf. Es ist verrückt, und ich bin sehr glücklich. Ich habe ein Super-Team hinter mir, einen Super Servicemann. Der Ski funktioniert super. Ich bin dankbar dafür, wie es im Moment läuft.“

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup
Riesenslalom der Damen
am Dienstag in Lienz

Startliste 1. Durchgang – Start 10.00 Uhr
Liveticker der Damen 1. Durchgang **
Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Starliste 2. Durchgang – Start 13.00 Uhr
Liveticker der Damen 2. Durchgang **
FIS-Endstand Riesenslalom Damen Lienz

Gesamtweltcupstand der Damen 2021/22
Weltcupstand Riesenslalom Damen 2021/22

Nationencup: Damenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Die Italienerin Federica Brignone (+0,64), zur Halbzeit auf dem für sie enttäuschenden zwölften Platz gelegen, machte im Finale acht Ränge gut und klassierte sich auf Position vier. Die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,83) beendete ihr Rennen auf Rang fünf. Marta Bassino (+1,10) von der Squadra Azzurra positionierte sich auf Platz sechs. Beste Schweizerin wurde Camille Rast, die mit dem siebten Rang zufrieden sein kann; ihr Rückstand auf Worley betrug 1,41 Sekunden.

Die besten Zehn wurden von der Wikingerin Mina Fürst Holtmann (8.; +1,43), der Österreicherin Katharina Truppe (9.; +1,53) und der Slowenin Meta Hrovat (10.; +1,61) vervollständigt. Truppe hat wohl unsere Zeilen gelesen und als 27. des ersten Laufs gleich 18 Positionen gut gemacht. Ihre Mannschaftskollegin Ramona Siebenhofer (+1,62) verpasste als Elfte den Sprung unter die Top-10 um eine mickrige Hundertstelsekunde.

Ramona Siebenhofer: „Mit meinem Fehler kurz vor dem Ziel, da habe ich schon viel Zeit liegen gelassen. Es ist natürlich okay, konstant um die 10 zu fahren. Aber ich merke schon, dass da noch sehr viel drinnen ist. Ich habe das Projekt Riesentorlauf vor knapp 2 Jahren gestartet. Da war ich außerhalb der 30, jetzt bin ich in der 2. Startgruppe und fahre konstant. Aber es ist natürlich schade, wenn man merkt dass noch viel mehr möglich wäre.“

Viele Weltcupzähler gibt es auch für die ÖSV-Ladys Katharina Huber (15.; +1,82), Ricarda Haaser (18.; +1,88) und das Swiss-Ski-Duo Andrea Ellenberger (19.; +1,91) und Michelle Gisin (21.; +2,11). Katharina Liensberger (+2,55) aus Vorarlberg wurde 25 und Letzte. Man merkte ihr die coronabedingte Zwangs-und Trainingspause an; doch sie kann es im morgigen Slalom in Lienz besser machen.

Im zweiten Durchgang schieden einige Athletinnen, so unter anderem die Schweizerin Wendy Holdener, aus. Am 8. Januar 2022 findet im slowenischen Maribor/Marburg der nächste Riesentorlauf der Damen, der erste im Olympiajahr 2022, auf dem Programm. Bleibt zu hoffen, dass neben Mikaela Shiffrin aus den USA auch die Schweizerin Lara Gut-Behrami und die Polin Maryna Gasienica-Daniel wieder vollständig gesund an den Start gehen können.

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Rennbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Verwandte Artikel:

Corinne Suter entscheidet 1. Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen für sich
Corinne Suter entscheidet 1. Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen für sich

Garmisch-Partenkirchen – Die Startnummer 13 hat der Schweizerin Corinne Suter Glück gebracht; sie war im ersten Abfahrtsprobelauf in Garmisch-Partenkirchen in einer Zeit von 1.41,30 Minuten die Schnellste eines Feldes, in dem viele zahlreiche prominente Namen fehlen. Auf Rang zwei reihte sich die Deutsche Kira Weidle (+0,06) ein; Dritte wurde mit Jasmine Flury (+0,30) eine weitere… Corinne Suter entscheidet 1. Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen für sich weiterlesen

Der offizielle Ski Alpin Terminplan der Olympischen Winterspiele 2022
Der offizielle Ski Alpin Terminplan der Olympischen Winterspiele 2022

Peking – Langsam aber sicher wird es Zeit die Uhren umzustellen – auf Olympia-Zeit! In Peking gehen die Uhren anders, besser gesagt sind uns die Chinesen in Sachen Zeitunterschied 7 Stunden voraus. Nicht nur für unsere Skiweltcup-Redaktion eine Herausforderung, auch die Skifans müssen den Wecker mitten in der Nacht stellen, wenn sie bei den Entscheidungen… Der offizielle Ski Alpin Terminplan der Olympischen Winterspiele 2022 weiterlesen

Schulterbruch setzt Marie-Therese Sporer außer Gefecht
Schulterbruch setzt Marie-Therese Sporer außer Gefecht

Finkenberg – Die österreichische Skirennläuferin Marie-Therese Sporer kam bei einem Slalomtraining zu Sturz. Dabei renkte sie sich die Schulter aus, die weiteren Untersuchungen ergaben dass sie sich einen Schulterbruch zuzog. Die Tirolerin begab sich bereits unters Messer und wird ein paar Wochen pausieren müssen. Die ÖSV-Lady, 25 Jahre jung, wurde abseits des Sturzes nicht für… Schulterbruch setzt Marie-Therese Sporer außer Gefecht weiterlesen

Patrick Feurstein blickt voller Zuversicht auf die Ski-WM 2023 (Foto: © Mirja Geh)
Patrick Feurstein blickt voller Zuversicht auf die Ski-WM 2023 (Foto: © Mirja Geh)

Mellau – Zugegeben, im Stillen hoffte der österreichische Skirennläufer Patrick Feurstein, seines Zeichens sensationeller Vierter beim Riesentorlauf auf der Gran Risa in Alta Badia, auf ein Olympiaticket. Der Vorarlberger wurde jedoch nicht nominiert. Im zweiten Moment rutschten Max Franz und Stefan Brennsteiner noch ins Aufgebot. Feurstein weiß, dass wohl das fehlende zweite Top-Ergebnis ausschlaggebend war.… Patrick Feurstein blickt voller Zuversicht auf die Ski-WM 2023 weiterlesen

Olympia News Italien: Sofia Goggia Reha statt Fahnenträgerin - Tommaso Sala mit Olympiaticket - Mattia Casse nicht nominiert - Lara Della Mea kann Olympiatraum leben.
Olympia News Italien: Sofia Goggia Reha statt Fahnenträgerin - Tommaso Sala mit Olympiaticket - Mattia Casse nicht nominiert - Lara Della Mea kann Olympiatraum leben.

Peking – Die italienische Skirennläuferin Sofia Goggia, die nach einer Verletzung um ihren Olympiastart bangt und folglich ihre Anreise nach China verschiebt, wird bei der Eröffnungsfeier in Peking nicht die Tricolore tragen. Ihre Freundin und ebenfalls aus der Gegend um Bergamo stammende Michela Moioli, vor vier Jahren Snowboardcross-Olympiasiegerin in Südkorea, wird mit der grün-weiß-roten Fahne… Sofia Goggia Reha statt Fahnenträgerin – Tommaso Sala mit Olympiaticket – Mattia Casse nicht nominiert – Lara Della Mea ……. weiterlesen