4 Januar 2019

ÖSV Damen wollen in Zagreb Werbung für den Nachtslalom in Flachau machen

Bernadette Schild feierte am Mittwoch ihren 29. Geburtstag und freut sich auf den Nachtslalom in Flachau.
Bernadette Schild feierte am Mittwoch ihren 29. Geburtstag und freut sich auf den Nachtslalom in Flachau.

Die österreichischen Skidamen hoffen in Zagreb auf eine Überraschung. Allen voran Katharina Liensberger, Kathrin Truppe und Bernadette Schild wollen auf dem Bärenberg Werbung für den am kommenden Dienstag in Flachau stattfindenden Nachtslalom der Damen machen.

Der letzte österreichische Skiweltcup-Slalom-Sieg der Damen datiert vom 30. November 2014. In Aspen sicherte sich vor über vier Jahren Nicole Hosp, die in der Zwischenzeit als ORF-Expertin unterwegs ist, den Sieg. Damit sind die österreichischen Slalom-Damen seit 39 Rennen ohne Sieg.

Katharina Liensberger verpasste beim Slalom am Semmering als Vierte nur knapp den Sprung auf das Podest. Jetzt hat die Vorarlbergerin Lust auf mehr. bleibt aber realistisch: „Schlussendlich ist es für mich das Ziel, dass ich schnell unterwegs bin, und mich konstant verbessere.

Auf dem Sljeme, unweit der kroatischen Hauptstadt Zagreb, ist alles bereit für die große Slalomshow am Samstag (Damen) und Sonntag (Herren). Der Weg zum Sieg führt einmal mehr über die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die bei den Damen in einer eigenen Liga fährt und sich in Zagreb schon dreimal zur Snow Queen krönte.

Dass die Rollen klar verteilt sind, sieht auch Bernadette Schild, die am Mittwoch ihren 29. Geburtstag feierte: „Wenn unter normalen Umstände eine von uns im Slalom gewinnen soll, müssen wir schon zu hundert Prozent das bringen was wir darauf haben. Da müsste dann schon alles passen.“

Der Saisonstart verlief für Bernadette Schild noch nach Plan. Die Österreicherin fuhr in Levi als Dritte auf das Podest, das Rennen in Killington beendete sie auf Rang vier. Beim Slalom von Courchevel schied sie, nach einem zwischenzeitlichen dritten Rang, im Finale aus. Beim Torlauf auf dem Semmering fädelte sie bereits beim ersten Tor ein. Die 29-Jährige wird in Zagreb alles daransetzen um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, um dann, bei ihrem Heimrennen am kommenden Dienstag in Flachau, mit viel Selbstvertrauen ins Rennen gehen zu können.

ÖSV Damen Cheftrainer Jürgen Krichbaum hat folgende Rennläuferinnen für das Slalomrennen auf dem Bärenberg nominiert: Stephanie Brunner, Michaela Dygruber, Franziska Gritsch, Katharina Huber, Hannah Köck, Katharina Liensberger, Chiara Mair, Bernadette Schild und Katharina Truppe.

Im Vorjahr beendete Bernadette Schild das Rennen in Zagreb vor Katharina Gallhuber auf Platz 5. Katharina Liensberger konnte mit Platz acht überzeugen. Weltcuppunkt konnten auch Katharina Truppe (20.), Katharina Huber (21), Carmen Thalmann (22.) und Julia Grünwald (27) einfahren.

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