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Wird Breezy Johnson um ihren möglichen Olympiatraum geprellt?

Wird Breezy Johnson um ihren möglichen Olympiatraum geprellt?

Wird Breezy Johnson um ihren möglichen Olympiatraum geprellt?

Washington/Peking – Das Außenministerium der USA hat sich mit einigen Verbündeten zum Ziel gesetzt, einen etwaigen Boykott der bevorstehenden Olympischen Winterspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking in den Raum zu stellen. Im Rahmen einer Diskussion will man Menschenrechtsverletzungen im Reich der Mitte besprechen. Die Besprechungen sind, auch wenn kein Zeitplan gesetzt wurde, im Gange.

Im Februar hatte ein Zusammenschluss aus 180 global agierenden Menschenrechtsgruppierungen und Repräsentanten der Minderheiten in China die Welt darauf aufmerksam gemacht, nicht an den Spielen im Zeichen der fünf Ringe teilzunehmen. Eine Teilnahme würde als Unterstützung der autoritären Herrschaft Pekings angesehen, die unverhohlen die Menschen- und Bürgerrechte missachtet. IOC-Präsident Thomas Bach wies die bisherigen Boykott-Forderungen zurück. Der ranghohe Sportfunktionär sieht in einem Boykott sogar eine falsche Antwort auf solche Fragen. DOSB-Präsident Alfons Hörmann lehnte im Februar einen Boykott ab.

In den USA sieht die Lage anders aus. Sieben Senatoren (und Angehörige der Republikanischen Partei) riefen noch vor zwei Monaten auf, China die Spiele zu entziehen. Senator Rick Scott brachte eine Resolution ein. Dabei kam auch die Verfolgen der Tibetern und Uiguren und die Drohungen Pekings gegenüber Taiwan zur Aussprache. Nicht nur der Verfasser des kleinen Berichts ist der Meinung, dass es immer schwer ist, Sport und Politik zu trennen, vor allem, wenn auch noch wirtschaftliche Interessen im Spiel sind.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: krone.at

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