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Skistars sagen „Servus“: Abschiede von Mayer, Feuz, Worley und anderen im Ski Weltcup

Matthias Mayer gab in Bormio völlig überraschend seinen Rücktritt vom alpinen Skisport bekannt.

Matthias Mayer gab in Bormio völlig überraschend seinen Rücktritt vom alpinen Skisport bekannt.

Einige prominente Skirennfahrer haben sich während und nach der Saison 2022/23 aus dem Ski Weltcup verabschiedet. Während Beat Feuz und Nicole Schmidhofer erwartungsgemäß ihre Karrieren beendet haben, hat Matthias Mayer als Speed-Ass völlig überraschend seinen Rücktritt vom alpinen Skisport verkündet.

Mayer, der dreifache Olympiasieger, gab Ende Dezember nach der Besichtigung des Super-G in Bormio bekannt, dass er seine Karriere mit sofortiger Wirkung beenden würde. Obwohl Mayer damit eine große Lücke im österreichischen Skiteam hinterließ, erklärte er im Februar, dass er die Option eines Comebacks nicht ausschließen möchte. Der 32-jährige Kärntner sagte: „Ich möchte es auch nicht ganz abschreiben. Was kommt, das kommt.“ Im zweiten Teil der Ski Weltcup Saison lastete damit die gesamte Verantwortung im ÖSV Speed-Team auf den Schultern von Vincent Kriechmayr.

Neben Matthias Mayern haben auch die Schweizer Ski Weltcup Athleten Beat Feuz und Mauro Caviezel ihre Karriere beendet. Feuz gewann in seiner Karriere 16 Weltcup-Rennen, darunter 13 Abfahrten und drei Super-Gs. Er holte sich viermal in Folge die kleine Kristallkugel im Abfahrtsweltcup und wurde 2017 Abfahrtsweltmeister und 2022 olympischer Goldmedaillengewinner in Peking.

Caviezel, der zuletzt von Verletzungen geplagt war, erklärte, dass er nach seinem Sturz nicht mehr bereit ist, um wieder in den Skirennsport einzusteigen. Der 34-Jährige feierte im Weltcup zwar nur einen Sieg, stand aber zwölfmal auf dem Podium. Er gewann die kleine Kristallkugel im Super-G sowie die Bronzemedaille in der Kombination bei der Heim-WM in St. Moritz 2017.

Johan Clarey aus Frankreich verabschiedet sich mit 42 Jahren vom Skirennsport. Der Speed-Spezialist stand elfmal auf dem Weltcup-Podest, konnte jedoch keinen Sieg bei 240 Weltcup-Starts einfahren. Auch Steven Nyman und Travis Ganong aus den USA beenden ihre Karriere als Speed-Fahrer im Skiweltcup. Nyman feierte drei Siege und elf Podestplätze, während Ganong in 18 Jahren im Skizirkus zwei Siege und sechs Podestplätze einfahren konnte. Ganong war auch der WM-Silbermedaillengewinner von 2015 bei der Abfahrt in Vail/Beaver Creek.

Mit Nicole Schmidhofer und Tessa Worley, beenden zwei weitere Weltmeisterinnen ihre Karriere. Schmidhofer zog an ihrem 34. Geburtstag nach 16 Jahren im Ski Weltcup einen Schlussstrich. Sie hatte sich im Dezember 2020 in Val d’Isere schwer verletzt und konnte nicht mehr an alte Erfolge anschließen. Ihr größter Erfolg war der Super-G-WM-Titel 2017 und die kleine Abfahrtskristallkugel in der folgenden Saison. Tamara Tippler, die wegen ihrer Schwangerschaft die letzte Saison vorzeitig beendete, hat noch nicht entschieden, ob sie nach der Babypause zurückkehren wird.

Die 33-jährige Französin Tessa Worley hat alle ihre 16 Siege im Riesentorlauf errungen, wurde zweimal Weltmeisterin und gewann zweimal die kleine Kristallkugel. Die Kanadierin Marie-Michèle Gagnon, Lebenspartnerin von Travis Ganong, gab ebenfalls ihren Rücktritt bekannt. Sie konnte insgesamt zwei Weltcup-Siege in der Kombination einfahren und erreichte fünf Podestplätze.

Quelle: ORF.at




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