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Livio Magoni will über kurz oder lang auch in Slowenien auf Kugeljagd gehen

Livio Magoni will über kurz oder lang auch in Slowenien auf Kugeljagd gehen
Livio Magoni will über kurz oder lang auch in Slowenien auf Kugeljagd gehen

Ljubljana/Laibach – Die slowenische Skinationalmannschaft, die den Olympiawinter 2021/22 in Angriff nehmen wird, wird in Kürze bekanntgegeben. Wenn es keine Überraschungen gibt, wird Stefan Abplanalp weiterhin mit Ilka Stuhec arbeiten. Außerdem wird Livio Magoni im Einsatz sein. So gesehen, wird das neue slowenische Skipuzzle auch im Ausland Resonanz finden.

Klemen Bergant wird als Cheftrainer der Techniker avancieren und Zan Kranjec und Stefan Hadalin zu Erfolgen führen. Greg Kostomaj wird sich um die Speeddelegation kümmern. So gesehen werden wir in den Männerteams keinen größeren Veränderungen erwarten. In den Frauenteams wird es etwas Neues geben. Diese Konstellation wird auch ein tonangebendes Thema bei der geplanten Pressekonferenz nach dem Ende der Maifeiertage sein.

Sergej Poljsak soll die Hauptrolle übernehmen. Aber es scheint, dass auf Initiative der Riesentorläuferin Meta Hrovat auch die Ankündigung der Aufnahme von Livio Magoni in Erfüllung geht. Es wäre seitens des slowenischen Skiverbandes ein großer Wurf. Der italienische Erfolgstrainer hat vor einigen Jahren im Team Maze seine Spuren im kleinen Land hinterlassen. Er war die rechte Hand von Andrea Massi und führte die Athletin zu vielen Erfolgen. Im vergangenen Winter führte er die Slowakin Petra Vlhová zu großen Kristallehren.

Andreja Slokar hat im letzten Winter viele gute Ergebnisse erzielt. Die WM-Slalom-Fünfte kann in der nahen Zukunft hoffen, dass sie die ihr zustehende und gewünschte professionelle Unterstützung erhält, wenn es darum geht, sportlich zu wachsen. Sie erholt sich von einer vor kurzer Zeit stattgefundenen Knieoperation. Die junge Skirennläuferin hat eindeutig ein Potential, das es auszuschöpfen gilt.

Wie vorher erwähnt, wird der Schweizer Trainer Stefan Abplanalp bei der zweifachen Abfahrtsweltmeisterin Ilka Stuhec bleiben. Die 30-Jährige arbeitet zuverlässig, und ihr Betreuer ist überzeugt von ihr. Gemeinsam mit der Chefin Darja Crnko kann der Eidgenosse gut arbeiten. Der Status von Neja Dvornik bleibt ungewiss. Sie hat bei den letzten Juniorenweltmeisterschaften eine Medaille gewonnen und im abgelaufenen Winter erstmals Weltcupzähler gesammelt. Die Tür für die Nationalmannschaft schien offen, doch die Formkurve lässt noch etwas zu wünschen übrig. Daher kann sie sich mit ihrem eigenen Team unter der Leitung von Denis Steharnik auf die neue Saison vorbereiten.

Marusa Ferk hat noch weniger Handlungsspielraum. Die Fortsetzung ihrer Karriere wird wohl im Rahmen der International Ski Racing Academy über die Bühne gehen, in dem sie im vergangenen Jahr abermals in die schnellen Disziplinen wechselte. Ferk ist noch auf der Suche nach einen Servicetechniker für die kommende Saison.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: siol.net

Der vorläufige Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22

Der vorläufige Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22

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