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Federica Brignone freut sich über Sieg im Riesentorlauf beim Ski Weltcup Finale von Courchevel/Méribel; kleine Kristallkugel geht an Tessa Worley

Federica Brignone träumt von einer WM-Medaille

Federica Brignone träumt von einer WM-Medaille

Courchevel/Méribel – Am heutigen Sonntag wurde der letzte Riesentorlauf der Damen in der alpinen Weltcupsaison 2021/22 ausgetragen. In einer mehr als spannenden Entscheidung hatte Federica Brignone in einer Zeit von 2.14,68 Minuten die Nase vorn. Sie verwies ihre Landsfrau Marta Bassino (+0,31) auf Rang zwei. Die Slowakin Petra Vlhová (+0,37) schwang als Dritte ab.

In der Disziplinenwertung fing die Französin Tessa Worley mit 567 Punkten die führende Schwedin Sara Hector (540) ab. Mikaela Shiffrin aus den USA wies als Dritte 60 Zähler Rückstand auf.

 

Tessa Worley: „Das ist einfach unglaublich. Ich hatte wirklich richtig Stress vor dem Finale. Ich wusste, dass es sehr, sehr schwierig wird, habe mich aber nur auf mich konzentriert. Ich habe im Rennen alles gegeben und musste dann im Zielraum warten. Jetzt bin ich unheimlich glücklich, hier vor meinen eigenen Fans die kleine Riesenslalom-Kugel zu gewinnen.“

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup
9. Riesenslalom der Damen
Weltcupfinale in Meribel am Sonntag

Startliste 1. Durchgang – Start 9.00 Uhr
Liveticker der Damen 1. Durchgang
Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Starliste 2. Durchgang – Start 12.00 Uhr
Liveticker der Damen 2. Durchgang
FIS-Endstand Riesenslalom Damen

Gesamtweltcupstand der Damen 2021/22
Weltcupstand Riesenslalom Damen 2021/22

Nationencup: Damenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden nach Eintreffen aktualisiert

 

 

Die Hausherrin Tessa Worley, zur Halbzeit Achte, katapultierte sich dank der Bestzeit im zweiten Durchgang bis auf Rang vier nach vorne. Ihr Rückstand auf Brignone betrug viereinhalb Zehntelsekunden. Die Wikingerin Ragnhild Mowinckel (+0,61) beendete ihren Winter mit einem sehr guten fünften Platz. Michelle Gisin (+0,63) aus der Schweiz belegte den fünften Rang. Mikaela Shiffrin (+0,67) aus den USA lag nach der Halbzeit souverän in Führung, doch ein völlig verpatzter Finaldurchgang sorgte dafür, dass sie die kleine Kristallkugel vergab und am Ende Siebte wurde. Die Polin Maryna Gasienica-Daniel, die sich längst schon in der erweiterten Weltspitze etablierte, riss als Achte 78 Hundertstelsekunden auf Tagessiegerin Brignone auf.

Die besten Zehn wurden von der Eidgenossin Lara Gut-Behrami und der Kanadierin Valérie Grenier (je 9.; +0,88) abgerundet. Die Österreicherin Katharina Truppe (+1,40) kam als 13. gerade noch zu Weltcuppunkten, währenddessen ihre Mannschaftskolleginnen Stephanie Brunner (+2,04), Katharina Liensberger (+2,22) und Magdalena Egger (+3,35) auf den Rängen 17, 19, 20 und 22 abschwangen und enttäuschten. Noch schlimmer erging es Ricarda Haaser, die im Finale ausschied. Wendy Holdener (+3,86) vom Swiss-Ski-Team wollte sicherlich mehr, als dies der 23. und vorletzte Rang demonstrierte.

Die Schwedin Sara Hector (14.; +1,49), ihres Zeichens frischgebackene Olympiasiegerin und Trägerin des roten Trikots, musste genau dieses zusätzliche Kleidungsstück im allerletzten Rennen des Winters an ihre Gegnerin Worley übergeben. Trotzdem kann sie auf eine sehr gute Saison zurückblicken.

Rennbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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