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Die Saison 2020/21 ist für Alexis Pinturault mit guten Materialtests zu Ende gegangen

Die Saison 2020/21 ist für Alexis Pinturault mit guten Materialtests zu Ende gegangen
Die Saison 2020/21 ist für Alexis Pinturault mit guten Materialtests zu Ende gegangen

Courchevel – Ein Vierteljahrhundert musste Frankreich auf einen Gesamtweltcupsieger warten. 24 Jahre nach Luc Alphand ging die große Kristallkugel an Alexis Pinturault. Nach der langen und kräftezehrenden Saison 2020/21 spulte der 30-Jährige einige Tests ab, die in seinen Augen hervorragend verliefen. „Pintu“ glaubt, dass er sich von Jahr zu Jahr verbessert.

Am Dienstag nahm er ohne Publikum und allen anderen coronabedingten Einschränkungen an der Veranstaltung Chronos d’Or 2021 teil. Der transalpine Skirennläufer gewann den begehrten Preis und wurde zum „Champion of Champions“ gekürt, der von den Usern von skichrono.com und einer Expertenjury ermittelt wurde.

Pinturault hat in der letztjährigen Riesentorlauf-Disziplinenwertung 700 Zähler gesammelt. Um in den Genuss der großen Kristallkugel zu kommen, weiß er, dass man mindestens 50 Punkte pro Rennen erzielen muss. Man muss immer unter die besten Drei fahren. Zu gewinnen, wenn alles gut läuft, ist für ihn immer im Bereich des Möglichen. Es ist komplizierter, den Schaden zu begrenzen, wenn alles psychisch und physisch schief geht.

Bei der Bewältigung von Schwachstellen hat der Franzose einen Schritt nach vorne gemacht. Beim Slalom in Kranjska Gora schied er im Finale aus; aber sein Ziel ist es, immer besser zu werden. Trotzdem gibt es einen kleinen Kritikpunkt im ansonsten perfekten Winter 2020/21. Bei den Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo hätte er allzu gerne das komplette Medaillenset abgeräumt. Nach dem Gewinn der Silbermedaille in der Kombination und der Bronzemedaille im Super-G lag die Goldene nach einem sehr guten ersten Durchgang im Riesentorlauf zum Abholen bereit. Im zweiten Lauf schied er aus. Im Nachhinein berichtete Pinturault, dass man, wenn man ein solches Rennen gewinnen will, Risiken eingehen muss. Trotzdem freut er sich über die zwei Medaillen, die er vorher gewonnen hatte.

Die Saison 2020/21 ging für ihn persönlich am letzten Wochenende zu Ende. Der Angehörige der Equipe Tricolore hat die guten Bedingungen zuhause in Courchevel genutzt, um ein paar Materialtests durchzuführen. So standen zwei Tage Riesenslalom, drei Tage Torlauf und zwei Tage Super-G auf dem Programm. Für solche Arbeiten hat man während des Winters nicht Zeit. Pinturault hatte aber noch die Energie, diese Tage bestmöglich abzuspulen. Auch wenn es ihm körperlich gut geht, versichert der 30-Jährige, dass er mental gesehen wirklich urlaubsreif ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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